Brasilianer rausgeworfen Fußball

Leonardo & Maierhofer lassen die Fetzen fliegen

Leonardo & Maierhofer lassen die Fetzen fliegen

Keine dicken Freunde: Leonardo und Maierhofer (© GEPA pictures/ Ch. Kelemen)

Keine dicken Freunde: Leonardo und Maierhofer
Keine dicken Freunde: Leonardo und Maierhofer
Der Brasilianer Leonardo hat wohl keine Zukunft mehr bei Red Bull Salzburg. Der Double-Gewinner stellte den quirligen und trickreichen Offensivspieler am Donnerstag frei.

Der 29-Jährige werde an keinem Mannschaftstraining der Salzburger mehr teilnehmen und könne sich einen neuen Verein suchen, gaben die "Bullen" via Aussendung bekannt. Leonardo hatte sich laut Salzburg-Angaben in einem Interview abfällig über seinen Mannschaftskollegen Stefan Maierhofer geäußert und damit ein Tabu gebrochen.

Erst wurde Leonardo erst nach einer lautstarken Auseinandersetzung mit Maierhofer und Co-Trainer Piet Hamberg im Training vom Platz verbannt. "Es hat eigentlich kein Problem gegeben. Piet hat etwas gesagt, ich habe zurückgeschimpft. So etwas kommt in der Emotion öfters vor. Ein Problem hat es erst gegeben, als der 'Lange' dazugekommen ist und sich eingemischt hat", schimpft Leonardo im Gespräch mit Laola1. Leonardo wurde aus dem Kader geworfen, doch er bekam er eine zweite Chance.

"Muss froh sein, dass er für uns spielen darf"
Diese Chance machte der Brasilianer aber entgültig zunichte - und zwar mit den Worten: "Unsere Truppe ist super, er ist da die Ausnahme. Er macht nur Show. Dabei muss er froh sein, dass er überhaupt bei uns spielen darf - wir machen ihn alle besser. Als ich mit Feyenoord 2002 UEFA-Cupsieger geworden bin, ist er noch in der Küche gestanden." Freunde würden sie sicher keine mehr, meint er zu seiner Beziehung zu Maierhofer.

"Der Teamgedanke muss immer an erster Stelle stehen, denn nur gemeinsam lassen sich unsere sportlichen Ziele verwirklichen", betonte Red Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick zum Vorfall. Das gelte insbesondere auch für einen respektvollen Umgang miteinander. "Die Freistellung gibt Leonardo nun die Zeit, sich ernsthaft mit seinem Verhalten auseinanderzusetzen", ergänzte der Deutsche.

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