Bundesliga zittert Fußball

Fan-Schwund in Stadien löst Alarm aus

Georg Pangl

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl (re) mit Neo-Ried-Coach Heinz Fuchsbichler

Georg Pangl

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl (re) mit Neo-Ried-Coach Heinz Fuchsbichler

Am 5. Juli wurden vom internationalen Fußballregel-Komitee IFAB technische Hilfsmittel für Schiedsrichter abgesegnet. Die österreichische Liga muss auf den Genuss der Torlinientechnologie aber noch lange warten. "Aus wirtschaftlichen Gründen glaube ich nicht, dass wir zu jenen Pionieren zählen, die das schnell umsetzen", bestätige Vorstand Pangl vier Tage vor dem Saisonauftakt zwischen Sturm und Salzburg (Sa., 16 Uhr, live und unverschlüsselt auf Sky).

  • Nur noch 1,3 Mio. Zuschauer – Rückgang zu 2011: Liga-Vorstand Pangl will Infrastruktur verbessern 
  • Zu teuer! Torlinientechnik (vorerst) kein Thema: „Wir werden hier sicher nicht die Pioniere sein“

300.000 Euro pro Klub würde die Installation des Systems kosten. Größere Sorgen bereitet Pangl der akute Zuschauerschwund. Nur noch 1,3 Millionen Fans fanden in der Vorsaison den Weg in die Stadien – um neun Prozent weniger als im Jahr davor. "Ausbaufähig", gestand Pangl. Verbesserungen an der Infrastruktur sollen das Problem beheben. Erstaunlich: der Medienwert der Liga stieg auf 122,6 Millionen Euro an – ein Plus von 2,2 Prozent. Spannend für die Ausschreibung der TV-Rechte, die nach dieser Saison neu vergeben werden.


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