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Das ist die neue Borussia Mönchengladbach

Das ist die neue Borussia Mönchengladbach

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Luuk de Jong
Luuk de Jong wurde von Twente Enschede geholt
Nach einer überaus erfolgreichen Saison 2011/2012 musste Borussia Mönchengladbach im Sommer drei empfindliche Verluste hinnehmen. Marco Reus musste man an Borussia Dortmund abgeben, Dante wechselte zum FC Bayern München, Roman Neustädter zu Schalke 04. Trotz dieses Aderlasses verspricht man sich am Niederrhein einiges von der anstehenden Spielzeit, hat man am Transfermarkt doch immerhin mehr als 30 Millionen Euro ausgegeben.

Der namhafteste Neuzugang wurde für den Angriff verpflichtet. Luuk de Jong soll nach Reus‘ Abgang der neue Fixpunkt im Angriff der Gladbacher werden. Der Niederländer legt sein Spiel jedoch anders an als der deutsche Nationalspieler. Während Reus oft auf die Seiten ausweichte und sich selbst den Ball aus der Tiefe holte, wird de Jong mehr als Anspielstation im Sturmzentrum zu finden sein. Der 21-Jährige ist sowohl mit dem Rücken zum Tor anspielbar, kann aber genauso auch Steilpässe und Flanken verwerten. Nicht ohne Grund verdrängt er bei seinem letzten Klub, Twente Enschede, Österreichs Sturmtank Marc Janko.

Die zweite einschneidende Veränderung betrifft das zentrale Mittelfeld, wo Granit Xhaka den ins Ruhrgebiet abgewanderten Neustädter ersetzen soll. Die Spielweise des Schweizer Talent weicht ebenfalls etwas von jener seines Vorgängers ab. Der 19-Jährige Teamspieler beherrscht im Gegensatz zu Neustädter auch das vertikale Passspiel, kann daher auch die Angreifer direkt einsetzen anstatt wie bisher den Umweg über die Flügeln zu gehen zu müssen. Weiters ist zu erwarten, dass er anders als beim FC Basel, wo er bisher kickte, nicht stur das Spiel aus der Tiefe lenken wird, sondern auch selbst nach vorne rücken wird.

In der Innenverteidigung bekommt ÖFB-Legionär Martin Stranzl einen neuen Nebenmann. Als Dante-Ersatz wurde von Atletico Madrid Alvaro Dominguez verpflichtet. Das 21-jährige spanische Abwehrtalent vereint Zweikampfstärke und Ballsicherheit, wird jedoch Teile der Vorbereitung versäumen, da er sein Land bei den olympischen Spielen vertreten wird. Für Trainer und Defensivapostel Lucien Favre ist dies ein drastischer Rückschlag, da seine Philosophie auf einer eingespielten Defensive fußt.

Eine ausführliche Vorschau lesen Sie auf abseits.at.

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