Beach-Volleyball-Grand-Slam Fußball

Eklat auf Party: Burgstaller wird angezeigt

In der Nacht auf Sonntag bekamen gleich drei Sportprominente bei der Party des Beachvolleyball-Events in Klagenfurt Ärger mit dem Gesetz. Es handelte sich um den Rapid-Spieler Guido Burgstaller sowie die Eishockey-Brüder David und Alban Schuller.

Ärger auf der Party sorgte Guido Burgstaller. Der Kärntner Rapid-Profi wurde gegen 4 Uhr früh wegen aggressiven Verhaltens und Ordnungsstörung von der Polizei abgeführt. Er leistete bei der Festnahme keinen Widerstand.

Burgstaller entschuldigte sich am Montag via Presseaussendung: "Ich habe den tollen Saisonauftakt wohl zu sehr gefeiert und habe mich zu einem ganz und gar nicht angemessenen Verhalten hinreißen lassen. Dafür entschuldige ich mich bei allen Beteiligten und kann nur sagen, dass ich dies aufrichtig bedaure. Ich weiß, dass ich als Rapid-Spieler ein Vorbild sein soll und daher tut mir der Vorfall doppelt leid."

Der Rapid-Profi wird wegen Ordnungsstörung, Anstandsverletzung und aggressiven Verhaltens angezeigt.

Auf den Kärntner warten auch noch vereinsinterne Sanktionen, wie Trainer Peter Schöttel erklärte: "Wir werden in Ruhe über die Konsequenzen entscheiden, eine vereinsinterne Strafe wird ihm nicht erspart bleiben. Entscheidend ist, dass er aus diesem Fehler lernt und sich ab sofort wieder voll auf seine Aufgaben in der Mannschaft konzentriert."

Auch Ärger mit Schuller-Brüdern
Gegen 1.40 Uhr wollten die Schuller-Brüder durch den VIP-Eingang zur Beachvolleyball-Party am Klagenfurter Unigelände gelangen. Aufgrund der fehlenden Akkreditierung verweigerten aber die Securitys den Zutritt. Weil die alkoholisierten Brüder meinten, sie seien "sehr bekannte Persönlichkeiten", kam es zu einem Streit und einem Handgemenge.

Selbst die herbeigerufene Polizei konnte die Brüder, die für den KAC bzw. Kapfenberg spielen, nicht beruhigen, die Eishockeyspieler gingen sogar auf die Beamten los. Eine Polizistin bekam einen "Bodycheck" ab, ein Kollege wurde am Hals gewürgt. Nachdem die Verstärkung eintraf, wurden beide Sportler festgenommen und in Handschellen abgeführt.

 "David wird sich entschuldigen, ihm tut das ganze wahnsinnig leid", sagte KAC-Vizepräsident Hellmuth Reichel gegenüber der APA. Natürlich hätte Schuller das nicht passieren dürfen. "Es ist mit ihm durchgegangen, nach einer harten Trainingswoche hat er wohl zu viel getrunken", meinte Reichel. Bisher habe es mit Schuller noch nie Probleme gegeben. Der Vorfall sei sicher eine Ausnahme und "ganz gegen seine Gewohnheit", so Reichel.



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