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01.08.2012

Umbruch in Bremen

Das erwartet die ÖFB-Legionäre bei Werder

Marko Arnautovic

Marko Arnautovic dürfte einen Stammplatz haben (© Reuters)

Auf dem enttäuschenden neunten Platz beendete der SV Werder Bremen die abgelaufene Saison und verpasste damit zum zweiten Mal in Folge den Europacup. Dies hatte gravierende Änderungen zur Folge. Zahlreiche und wichtige Spieler verließen die Grün-Weißen, dafür wurden neue, hungrige Spieler an die Weser geholt. Mit ihnen ändern sich die taktische Ausrichtung und auch die Ausgangspositionen der österreichischen Legionäre.

Am sichersten im Sattel scheint Marko Arnautovic zu sitzen. Bleibt der 23-Jährige frei von Skandalen wird er die gemeinsam mit Neuzugang Eljero Elia die Flügelzange im angestrebten 4-3-3-System von Chefcoach Thomas Schaaf bilden. Schon bei Twente bildeten die beiden ein gefährliches Duo. In Bremen hofft man, dass die beiden an ihre damalige Leistung anknüpfen können, Rochaden weitestgehend automatisiert ablaufen werden. In diese könnte je nach Besetzung auch ein zentral offensiv ausgerichteter Spieler einbezogen werden. Dadurch wäre das Spiel der Bremer weniger ausrechenbar und sehr flexibel, das Markenzeichen einer von Schaaf betreuten Mannschaft.

Einer, der den oben genannten zentralen Spieler könnte Zlatko Junuzovic sein. Der Ex-Austrianer kann nämlich sowohl hinter Solospitze Petersen als auch auf dem Flügel agieren. Junuzovic hat allerdings eine breite Konkurrenz. Neben dem Österreicher kommen nämlich mit Mehmet Ekici, Aaron Hunt, Felix Kroos und Florian Trinks vier weitere Spieler für die vakante Position infrage. Die Chancen würden um einiges steigen wenn Schaaf eine offensivere Ausrichtung anstrebt und die Offensivspieler von einem alleinigen Sechser absichern lässt.

Weniger Mitbewerber hat Sebastian Prödl, der sich lediglich mit Neuzugang Assani Lukimya um einen Platz in der Innenverteidigung streiten muss. Der 26-jährige Deutsch-Kongolese kam ablösefrei und ist vom Spielertyp durchaus mit dem Teamverteidiger zu vergleichen: groß und robust im Zweikampf, dazu ein starkes Kopfballspiel. Allerdings wirkt Lukimya weniger hölzern und verzeichnet auch im Spielaufbau Pluspunkte. Dafür kann er kaum mit Erfahrung aufwarten, was zumindest kurzfristig ein großer Vorteil für Prödl ist.

Eine ausführliche Vorschau lesen Sie auf abseits.at.

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