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10.08.2012

Champions-League-Prämien

CL-Sieger casht heuer 37,4 Millionen Euro

Didier Drogba

Champions-League-Sieger Chelsea kann 2012/13 wieder eine Menge Geld verdienen. (© Reuters)

Der Sieger der Champions-League kann in dieser Saison allein an Prämien bis zu 37,4 Millionen Euro verdienen. Sogar komplett sieglose Vereine, die in der Gruppenphase des Wettbewerbs in der Spielzeit 2012/13 scheitern, erhalten 8,6 Millionen Euro. Für jedes gewonnene Spiel in dieser Runde kommt eine Million hinzu, für jedes Remis 500.000 Euro.

Allein die Teilnahme am Play-off, in dem 20 Mannschaften um den Einzug in die Gruppenphase spielen, bringt den Teams 2,1 Millionen Euro ein. Wer die Gruppenphase übersteht, kassiert weiter: "Die Achtelfinal-Teilnehmer erhalten allesamt 3,5 Millionen Euro, die Viertelfinalisten 3,9 Millionen Euro und die Halbfinalisten 4,9 Millionen Euro", heißt es in der UEFA-Mitteilung. Der Gewinner sichere sich für den Finalsieg 10,5 Millionen Euro, der Finalist 6,5 Millionen Euro.

Österreichs Double-Gewinner Red Bull Salzburg muss sich nach dem blamablen Out in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Düdelingen mit 340.000 Euro zufriedengeben.

EL-Sieger kriegt immerhin bis zu 9,9 Millionen
In der Europa League kann ein Verein in dieser Spielzeit bestenfalls 9,9 Millionen Euro an Prämien verdienen. Die 48 Vereine in der Gruppenphase erhalten einen Grundbetrag von 1,3 Millionen Euro. Außerdem gibt es leistungsbezogene Zahlungen: Für jeden Sieg in der Gruppenphase werden 200.000 Euro ausgeschüttet, für ein Unentschieden gibt es 100.000 Euro. Zusätzlich wird ein Bonus für Mannschaften gezahlt, die es in die Runde der letzten 32 schaffen. Die zwölf Gruppensieger erhalten jeweils 400.000 Euro, jeder Gruppenzweite bekommt 200.000 Euro.

Alle in der Runde der letzten 32 teilnehmenden Vereine bekommen 200.000 Euro, Achtelfinalisten dürfen eine Zahlung von 350.000 Euro erwarten. Für den Einzug ins Viertelfinale bekommt jeder Verein 450.000 Euro, das Halbfinale wird mit einer Million Euro vergütet. Der Sieger erhält fünf Millionen Euro, der Finalist streicht 2,5 Millionen Euro ein.

Österreichs bereits in der dritten Quali-Runde ausgeschiedene Teams SV Ried und FC Admira Wacker Mödling erhalten immerhin 100.000 Euro. Das trifft auch auf den SK Rapid zu, sollte er in der Play-off-Runde ausscheiden.

In beiden Wettbewerben kommen noch die Zuschauereinnahmen und der Anteil aus dem sogenannten Marktpool hinzu - der ergibt sich aus dem anteiligen Wert der jeweiligen Fernsehmärkte der Länder.

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