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14.08.2012

Koller nutzt Spiel für Experimente

Die Türken als Härtetest für WM-Qualifikation

Servet Cetin gegen Marko Arnautovic (r) beim letzten EM-Quali-Match gegen die Türkei vor knapp einem Jahr.

Servet Cetin gegen Marko Arnautovic (r) beim letzten EM-Quali-Match gegen die Türkei vor knapp einem Jahr. (© APA)

Auf Österreichs Fußball-Nationalmannschaft wartet am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF eins/Heute.at-Liveticker in Deutsch und Türkisch) der letzte Härtetest vor der WM-Qualifikation. Die Elf von Coach Marcel Koller bekommt es im Wiener Happel-Stadion mit der Türkei zu tun und hofft dabei nach zuletzt zwei Siegen und einem Remis auf ein weiteres Erfolgserlebnis, um Selbstvertrauen für das Duell mit Deutschland am 11. September zu tanken.

Der Schweizer ist sich allerdings bewusst, dass seine Truppe vor einer schwierigen Aufgabe steht. "Wir müssen alles abrufen, weil die Türkei eine starke Mannschaft hat", warnte der 51-Jährige vor der Nummer 30 der FIFA-Weltrangliste (Österreich ist 60.).

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Statistik spricht für Türkei
In den letzten drei Spielen der Österreicher gegen die Türkei gab es zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Das Freundschaftsmatch im November 2008 ging mit 2:4 verloren, die im Rahmen der letzten EM-Quali gespielten Partien endeten 2:0 für die Türkei und 0:0. Torhüter Gratzei hat sich dabei zum Retter des Unentschiedens gemacht, als er einen Penalty abwehrte.

Koller wollte vor der WM-Qualifikation unbedingt noch gegen einen Gegner testen, der über hohe spielerische Qualität verfügt und im Länder-Ranking deutlich vor dem ÖFB-Team liegt. "Da weiß man, dass man dagegenhalten muss und aufmerksam sein muss. Es wird eine enge Sache werden, wir müssen voll konzentriert sein und wollen ein positives Resultat erzielen."

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Experimente von Koller
Der Teamchef deutete an, gegen den WM-Dritten von 2002 das eine oder andere Experiment zu wagen. "Wir werden noch etwas versuchen, denn das ist das letzte Spiel, in dem es noch nicht um Punkte geht."

Dies bedeute aber nicht, dass man die Partie auf die leichte Schulter nehme. "Freundschaftsspiele gibt es heutzutage nicht mehr", betonte Koller, merkte aber auch an: "Wir wissen, dass wir an Ergebnissen gemessen werden. Doch das Entscheidende ist, wie weit wir unsere Philosophie umsetzen."

Wert legt der Teamchef unter anderem auf Pressing und kompaktes Defensivspiel. Das Abwehrverhalten wurde am Montag noch einmal eingehend geübt, am Dienstag ging es vor allem um den Torabschluss. Allzu intensiv ließ Koller seine Schützlinge aber nicht trainieren. "Man kann nicht alles in vollem Tempo ausüben. Die Spieler müssen ja für das Match noch Power haben."

Aufstellung noch geheim
Diesbezüglich hat sich Koller bereits seine Meinung gebildet - die Startformation für das Türkei-Match hatte er Dienstagmittag bis auf zwei nicht genannte Positionen im Kopf. Details verriet der Schweizer nicht, auch nicht, wer im Tor stehen wird. Der Coach ließ lediglich anklingen, dass er mit dem Trio Robert Almer/Christian Gratzei/Heinz Lindner auch die WM-Qualifikation bestreiten möchte. "Wir wollen die drei beobachten und schauen, was weiter passiert."

Für die Partie gegen die Türken, die mit der Referenz von zuletzt drei Siegen in Folge (2:0 gegen Bulgarien, 3:1 gegen Portugal, 2:0 gegen die Ukraine) anreisten, waren bis Dienstagmittag 17.000 Tickets abgesetzt, die 20.000er-Marke sollte geknackt werden. Koller hätte sich mehr Zuschauer gewünscht. "Aber derzeit ist Urlaubszeit, und es muss auch von unserer Seite etwas kommen, damit die Fans kommen", sagte der Nationaltrainer.

Immerhin wird das Happel-Stadion in vier Wochen gegen Deutschland bis auf den letzten Platz gefüllt sein, wenn es mit der WM-Qualifikation losgeht. Ob es Österreich zum ersten Mal seit 1998 zu einer Weltmeisterschaft schaffen könnte, wagte Koller nicht zu prophezeien. "Dass es ganz schwierig wird, davon kann man ausgehen. Aber wir werden sicher alles versuchen."



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