Wenger investiert viel Fußball

Arsenal will wieder an die Spitze

Arsenal will wieder an die Spitze

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Arsene Wenger
Arsene Wenger nahm einen Strategiewechsel vor
Die Transferzeiten des Arsenal FC folgten in den letzten Jahren immer einem gewissen Muster. Leistungsträger verließen die Gunners, da bei diesen die Titel ausblieben, um bei erfolgversprechenderen Klubs anzuheuern. Die Lücken, die Henry, Fabregas oder Nasri hinterließen wurden stets mit jungen und unerfahrenen Spieler aufgefüllt. Heuer zeichnet sich eine andere Philosophie ab, durch die man selbst den Abgang von Torjäger van Persie verschmerzen kann.

In den letzten Jahren musste Manager Arsene Wenger, auch aufgrund seiner Blauäugigkeit die Spieler würden ihre Liebesbekundungen zum Verein ernst meinen, immer wieder kurzfristig auf Abgänge reagieren, da seine Stars erst spät wechselten. Heuer schlossen die Londoner bereits früh ihr Einkaufsprogramm ab, präsentierten ausschließlich etablierte Profis.

Besonders von Santi Cazorla erwartet man sich beim dreizehnmaligen englischen Meister einiges. Der Spanier verfügt über beachtliche technische Fertigkeiten, galt in Spanien als der beste Spieler außerhalb von Madrid und Barcelona. Auch bei der Balleroberung könnte er neue Maßstäbe setzen, da er als langjähriges Mitglied des spanischen Nationalteams ein ausgeprägtes Gespür fürs Pressing entwickelt hat und Wenger in der kommenden Saison den Gegner früher unter Druck setzen will.

Der zweite neue Hochkaräter im Kader ist Lukas Podolski. Der deutsche Angreifer kann sowohl auf dem Flügel als auch im Sturm agieren. Bevorzugt dürfte er, wie im DFB-Team, auf der linken Außenbahn zum Einsatz kommen, da Wenger ein 4-2-3-1-System mit zwei unterschiedlichen Flügelspielern bevorzugt. Dementsprechend wäre Podolski das Pendant zu Walcott oder Oxlade-Chamberlain auf der rechten Seite.

Für den Sturm holte man über dies hinaus mit Olivier Giroud eine weiteren prominenten Namen. Der Angreifer verkörpert die Prinzipien eines klassischen Strafraumstürmer, seine Zukunft ist aber von einem Verbleib von Kapitän van Persie abhängig. Der Philosophiewechsel weg von der Jugendidee hin zum kurzfristigen Erfolgsgedankten könnte aber auch den Stürmerstar zu einem weiteren Jahr im Emirates Stadium überzeugen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf abseits.at.


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