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29.08.2012

Fan-Ausschreitungen

Unverhältnismäßige Strafen der UEFA

PAOK Ausschreitungen

Unschöne Szenen in Saloniki (© APA)

Das Urteil der UEFA – 75.000 Euro Geldstrafe, ein Geisterspiel und ein angedrohter Ausschluss aus internationalen Bewerben – traf den SK Rapid Wien wie ein Dampfhammer. Nicht nur, dass die Sanktionen aus absoluter Sicht schwer verdaubar scheinen, stehen sie in keinem Verhältnis zu vergleichbaren Vorfällen in jüngerer Vergangenheit.

Zunächst bleibt festzuhalten, dass es müßig ist darüber zu diskutieren wer in Saloniki den ersten Schritt gemacht hat. Innerhalb beider Fangruppen befanden sich einige wenige Leute, die ihrem Verein hohe Geldsummen kosten und weitere Zuschauer arg gefährdeten. Rapid könnte aufgrund des Fehlverhaltens einer kleinen Gruppe beispielsweise eine siebenstellige Summe, deren Löwenanteil ein Geisterspiel gegen einen attraktiven Gegner in einer potenziellen Gruppenphase, abhandenkommen.

Jüngere Beispiele, noch dazu mit Rapid-Bezug, zeigen die Unverhältnismäßigkeit des UEFA-Urteils. Fans von Anorthosis Famagusta provozierten bei einem Heimspiel einen Spielabbruch, erhielten dafür praktisch dieselbe Strafe wie der österreichische Rekordmeister. Vor zwei Jahren warfen beim Europa-League-Gruppenspiel gegen Besiktas im Happelstadion mitgereiste Türken bengalische Feuer in den Rapid-Sektor. Strafe: 50.000 Euro, allerdings kein Geisterspiel.

Zwar geht Rapid gegen das Urteil in Berufung, hat aber nur Chancen auf eine Milderung falls bei beiden Teams eines der verhängten Geisterspiele zur Bewährung ausgesetzt wird. Angesichts der Faktenlage scheint dies allerdings schwer zu werden. PAOK hat im heimischen Toumba-Stadion keine unbekannte Vorgeschichte der Gewalt.

Das Urteil scheint ein Freifahrtsschein für Ausschreitungen rund um das Stadion zu sein. Die UEFA vernachlässigt nämlich bei der Urteilsfindung das Geschehen auf der Straße. In Griechenland spielten sich kriegsartige Szenen ab, die wesentlich gefährlicher waren als die sanktionierten Vorkommnisse. Was für die UEFA zählt ist anscheinend nur die reibungslose Abwicklung dessen, was TV-Zuseher und Sponsoren auf die Couch serviert bekommen.

Einen ausführlichen Kommentar lesen Sie auf abseits.at.

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