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30.08.2012
Aus AUA-Maschine geholt
Nervöse Polizei filzte Rapid-"Hooligans"
Es bestand begründeter Verdacht, dass sich auf dem AUA-Flug OS 802 am Mittwoch außer Urlaubern auch Fans des mit Rapid befreundeten, aber mit PAOK verfeindeten Athen-Großklubs Panathinaikos Athen befinden würden.
"Fehlalarm"
"Verbindungsbeamte aus Athen haben uns mitgeteilt, dass eine größere Gruppe Panathinaikos-Fans in der Maschine sein könnte. Nachdem wir das Flugzeug und die Passagiere überprüften, hat sich dies aber als Fehlalarm herausgestellt", heißt es auf Heute.at-Nachfrage seitens der Polizei.
Zwei Rapid-Fans, die auch das von den Ausschreitungen begleitete Hinspiel im Rapid-Block besucht hatten, wurden dennoch "erwischt" und angehalten. Sie durften nach eingehender Prüfung ihrer persönlichen Daten und ihres Gepäcks nach Wien "einreisen". Sie hatten nach dem Saloniki-Spiel eine Woche Urlaub angehängt.
+++Erste Griechen zündeten Feuer in Wien+++
"Dachte gleich an zwei Hooligans"
Der massive Polizei-Einsatz verschreckte in jedem Fall die zahlreichen anderen Passagiere an Bord. "Das Flugzeug dockte nicht wie geplant am Sky-Link an, sondern abseits geparkt und von der Polizei umstellt. Die Ausgänge wurden von der Polizei eskortiert, drei Busse fuhren vor. Zwei für normale Passagiere, der mittlere für die beiden Rapid-Fans. Nach dem Transport mit dem Bus wurden wir am Sky-Link erneut von einer Schar Polizisten empfangen", schilderte Sebastian S. Heute.at den Vorfall am Schwechater Rollfeld.
Er selbst hätte keine Angst gehabt, eher Spaß, sah aber Familien mit ihren Kindern, die doch eingeschüchtert wirkten. "Ich dachte gleich an zwei Hooligans", sagte S., selbst Fußball-Fan weiter. "Einer der beiden erinnerte mich schon am Flughafen in Athen an den berühmten 'Hass-Griechen'."
Nachdem die Polizei abgezogen war, hätten die beiden Rapid-Fans am Gepäckförderband auch zu prahlen begonnen, sich wichtig gemacht. Als sie dann am Ausgang der Zoll noch einmal zur Kontrolle ihres Gepäcks auf die Seite holte, sei ihnen das Herz aber rasch wieder in die Hose gerutscht.
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4 Kommentare von unseren Lesern
unbekannt (118)
31.08.2012 09:54
frechheit
diese überschrift ..nervöse polizisten ..ist eine frechheit ...sind wir roh das wir polizei haben ..und würde nie eas passieren bei den fussballspielen würde die polizei nicht nervös werden .... wien kann man sowieso schon vergessen als normalbürger was zu unternhmen
oesterreiche... (45)
30.08.2012 19:50
Abschaffen!!
Das hat ja mit Fussball rein gar nichts mehr zu tun.
Bei keinem Sport gibt es soetwas.Traurig.
Weiss einer von diesen Schlägern eigentlich eine einzige Regel die denn Sport Fussball betrifft???
Und wieder mal können die sich alles bei uns erlauben,
schon langsam schäme ich mich für uns Austrianer:-(
Gar nicht erst rein ins Land,das merken sie sich vielleicht mal!
skyrider (555)
30.08.2012 15:33
Ja, was denn nun?
Tut die Polizei etwas, das die echten FANs und die unbeteiligten Bürger schützt, das sich auch günstig für das Steuergeldsäckelchen auswirkt - dann ist sie NERVÖS! Tut sie nichts, und es sieht rundherum aus wie am Mittwoch-Abend in der City und wird heute sicher noch schlimmer aussehen, dann wird sie gnadenlos niedergemacht! Dann sind sie von Deppen der Nation bis unfähig, alles und noch Ärgeres! Zum Donnerwetter - gibt's normale Journalisten auch noch, oder wie oder was? Wie komme ich als Unbeteiligter, als Uninteressierter dazu, unvermutet auf solche Wahnsinnigen zu stoßen, später deren angerichtete Schäden mitzubezahlen und dann lesen zu müssen, wie sich ein paar Journaille-Chaoten über die Polizei lustig machen?
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