Sami Khedira & Mesut Özil Fußball

"Wir hatten Glück in Wien"

Mesut Özil, Deutschland

Mesut Özil, DFB - Chef im deutschen Mittelfeld

Mesut Özil, Deutschland

Mesut Özil, DFB - Chef im deutschen Mittelfeld

Der Stratege und das Genie: In Deutschlands Nationalteam haben Sami Khedira (25) und Mesut Özil (23) längst das Kommando übernommen, bei Real Madrid arbeiten sie daran. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich (11.9.) nahm sich das dynamische Duo Zeit für ein „Heute“-Interview.

Ein Last-Minute-Tor von Mario Gomez entschied im Juni 2011 das EM-Quali-Spiel gegen Österreich – Glück?
Khedira: "Auf alle Fälle. Nach dem Ausgleich war Österreich dem Sieg doch näher."
Özil: "Das stimmt. Drei Monate später, beim 6:2 in Gelsenkirchen, haben wir es aber besser gemacht." 

Also ist Deutschland am Dienstag auch der Favorit?
Khedira: "Vorsicht, niemand gewinnt ein Spiel im Vorhinein. Wir haben zwar gegen Österreich seit über 25 Jahren nicht mehr verloren, das ist aber nur eine Statistik."

Die klar für euch spricht.
Özil: "Ja, aber Österreich hat eine gute Mannschaft, vor allem die vielen Legionäre in Deutschland werden alles geben. Es wird nicht leicht für uns, wir müssen alles abrufen. Dazu kommt noch der Heimvorteil im Happel-Stadion."
Khedira: "Und generell der große Hype um dieses Duell. Das hat sich irgendwie so eingebürgert, macht das Spiel ganz speziell."

Ist Cordoba ein Thema für euch? Das legendäre 3:2 für Österreich bei der WM 1978 – mit zwei Toren von Hans Krankl.
Özil: "Nein. Ich erinnere mich an den 1:0-Sieg bei der EM 2008 in Wien. Ein paar Monate vorher gab es ein 3:0 und 2004 ein 3:1. Aber da wie dort gilt: Erinnerungen sind Erinnerungen, garantieren keinen neuen Erfolg."
Steckt das Halbfinal-Aus bei der EM noch in den Köpfen?
Khedira: "Wir waren nach dem 1:2 gegen Italien enttäuscht, mussten uns Kritik gefallen lassen, auch übertriebene. Aber das ist vorbei. Jetzt zählt nur die WM-Quali."

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1 Kommentar
skyrider Veteran (920)

Antworten Link Melden 0 am 06.09.2012 04:03

was werden gerade diese beiden Spieler einer österreichischen Tageszeitung gegenüber, sagen? Die haben doch in Spanien dazugelernt - nicht nur an Spielverständnis, sondern auch beim Verhalten vor den Medien! Die wissen doch haarscharf, was diese Medien hören wollen! Der Name des Gegner-Landes ist austauschbar - die Worte, die den Gegner-Land - Medien mitgeteilt werden, nicht!

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