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06.09.2012

Fanklubs ausgeschlossen

Rapid muss hart durchgreifen

Andy Marek

Andy Marek konnte nicht alle Probleme alleine lösen (© APA)

Mit den Ausschreitungen beim Auswärtsspiel gegen PAOK Thessaloniki änderte sich die Fansituation beim SK Rapid Wien schlagartig. Nicht nur, dass in der Gruppenphase der Europa League ein Geisterspiel und damit ein hoher finanzieller Schaden droht, neben der UEFA zog nämlich auf der Verein Konsequenzen. Fanservice-Leiter Andy Marek nahm seinen Hut und zwei ganze Fanklubs wurden ausgeschlossen.

Marek wurde von Außenstehenden immer wieder vorgeworfen er würde, da er viele Freunde in der Fanszene hat, zu oft ein Auge zudrücken. Auch deswegen ist Mareks persönliche Konsequenz sich aus der Fanarbeit zurückzuziehen ein Schritt in die richtige Richtung. Den organisierten Fans wird es gut tun mit neuen Gesichtern konfrontiert zu werden.

Die weitergehende Veränderung betrifft aber vereinsinterne Angelegenheiten. Marek setzte – einfach gesprochen – keine Prioritäten. Eckpfeiler wie Wichtigkeit und Dringlichkeit spielten beim 50-Jährigen kaum eine Rolle. Er investierte in jedes Problem gleich viel, verbiss sich in ihnen. Mit der Zeit häufte sich so eine Großzahl an Themen an, die teilweise nicht konsequent abgehandelt werden konnten. Die freigewordenen Kapazitäten bei Marek, der dem Verein erhalten bleibt, können nun gezielt in anderen Aufgabenbereichen ausgeschöpft werden.

Nach außen hin sorgt aktuell die Verbannung zweier Fanklubs für harsche Kritik. Als Bauernopfer, die logische Show für die Öffentlichkeit herhalten müssen, werden sie abgetan. Tatsächlich aber kann es sich Rapid nicht leisten derartige Anhänger weiter wüten zu lassen. Aus wirtschaftlicher Sicht zählt für den Verein in erster Linie die Gewinnerzielung.

Es geht nicht in jeden Kopf, aber Rapid ist nicht nur ein traditionsreicher, von vielen Leuten verehrter und mitreißender Fußballklub, sondern auch ein Unternehmen, das neben den Befindlichkeiten und Launen auch andere Probleme zu bewältigen hat.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf abseits.at.

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