Radikaler Schnitt Fußball

Salzburg feuert Kicker im Wert von 5,45 Millionen

Cristiano, Boghossian, Leonardo, Douglas und Lindgren

Cristiano, Boghossian, Leonardo, Douglas und Lindgren werden nicht mehr gebraucht

Cristiano, Boghossian, Leonardo, Douglas und Lindgren

Cristiano, Boghossian, Leonardo, Douglas und Lindgren werden nicht mehr gebraucht

Red Bull Salzburg eliminierte am Donnerstag offiziell fünf Spieler aus dem Kader, für die in der Vergangenheit viel Geld auf den Tisch gelegt wurde. Jetzt wird sogar von der Champions League geträumt.

Gleich fünf Spieler wurden aus dem Kader gestrichen. Es handelt sich dabei um die mit teilweise sehr gut dotierten und noch länger laufenden Verträgen ausgestatteten Brasilianer Douglas, Cristiano und Leonardo sowie den Schweden Rasmus Lindgren und den Uruguayer Joaquin Boghossian. Diese haben zusammen einen Marktwert von 5,45 Millionen Euro. Insgesamt gaben die Salzburger für die Verpflichtung dieser fünf stolze 6,8 Millionen Euro aus, um diese in die Mozartstadt zu lotsen.

Ab sofort dürfen Leonardo und Co. nur noch beim neuen Red-Bull-Zweitteam FC Liefering in der Regionalliga West mittrainieren. Einsätze sind nicht geplant. "Es gibt Länder, in denen das Transferfenster noch offen ist", erklärte Sportdirektor Ralf Rangnick, der diesen Kickern keine Steine in den Weg legen will. "Wir werden keine horrenden Forderungen stellen." Eine Rückkehr in die Kampfmannschaft schließt der Deutsche aber aus: "Sie werden bei uns keine Rolle mehr spielen."

Acht neue Spieler
Spielervorstellung Red Bull Salzburg

Diese fünf Kicker wurden kurz vor Transferschluss verpflichtet: Sadio Mane, Rodnei Francisco de Lima, Isaac Vorsah, Bright Osagie Edomwonyi und Kevin Kampl

Der Kader soll bis Weihnachten auf maximal 22 Spieler reduziert werden. "Das bleibt dann bis Weihnachten so." Im Sommer holten der Meister gleich acht Spieler, fünf davon kurz vor Transferende. Dies sind die Defensivspieler Isaac Vorsah und Rodnei sowie die Offensivspieler Sadio Mane, Kevin Kampl und Bright Edomwonyi, die am Donnerstag offiziell vorgestellt wurden.

Rangnick meinte, der Umbruch sei nötig gewesen, weil dem Team die internationale Klasse gefehlt hat. Zur Erinnerung: Ex-Trainer Ricardo Moniz erreichte mit den "Bullen" im Vorjahr das Sechzehntelfinale der Europa League. Doch in Salzburg träumt man wieder einmal von der großen Fußballbühne: "Wir wollen irgendwann die Champions League erreichen."


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