Heute im Brennpunkt: Hitze | Wirbel um Austro-Türken
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17.09.2012
Vorsprung weiter gewachsen
Austria als großer Sieger der achten Runde
Hosiner war der Matchwinner gegen Mattersburg (© dapd)
Hosiner und Co. lagen im Pappelstadion zur Pause 1:2 zurück, drehten die Partie aber dank einer starken zweiten Spielhälfte noch verdient um. "Wir haben uns in der Pause einiges vorgenommen und das Spiel verdient noch gewonnen. Wir haben die Räume sehr gut genützt", sagte Hosiner, dessen zweiter Treffer zum 3:2 mit einer Austria-Kombination herausgespielt wurde, die an die Zeiten des Wiener Stadthallen-Turniers erinnerte.
Hosiner ließ sich daraufhin von den mitgereisten Austria-Anhängern feiern und verbeugte sich vor den Fans im Stile eines Theaterschauspielers nach dem Auftritt. "Mit dieser Verbeugung wollte ich mich bei den Fans vorstellen", sagte Hosiner, der mit sieben Toren - fünf davon für die Admira - ex aequo mit Salzburgs Jonathan Soriano die Torschützenliste anführt.
"Hosiner macht das, für das wir ihn geholt haben"
Die Umstellung von der Admira auf die Austria ist Hosiner sichtlich leicht gefallen. "Die Spielweise ist ähnlich wie bei der Admira. Ich musste mich nicht wirklich umstellen", meinte Hosiner. Austria-Trainer Peter Stöger freute sich über Hosiners erste Treffer, merkte aber auch an: "Hosiner macht das, für das wir ihn geholt haben."
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Salzburg wartet
Am Samstag wartet auf die Austria das Heimspiel gegen Double-Gewinner Salzburg (hier können Sie Tickets für das Match gewinnen). Bei einem Sieg würde man den Vorsprung auf die Mozartstädter auf neun Punkte vergrößern. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, den Polster zu vergrößern", so Stöger, der Platz eins keinesfalls als Belastung sieht. "Die Arbeit fällt leichter, da der Druck geringer ist." Kapitän Manuel Ortlechner ortet sehr viel Potenzial in der aktuellen Austria-Mannschaft: "Es steckt sehr viel in dieser Truppe."
Mattersburg-Trainer Franz Lederer war nach der ersten Heimniederlage der Saison sauer, vor allem auf das Schiedsrichterteam rund um Oliver Drachta: "Kaja Rogulj hätte gleich in der ersten Minute wegen Torraub ausgeschlossen werden müssen. Genau dieser Spieler hat dann das 2:2 erzielt. Das 4:2 für die Austria war abseits. Es sollten überall die gleichen Regeln gelten. Dass wir nach der Pause nicht gut gespielt haben, darüber brauchen wir aber nicht reden."
APA/red
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