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28.09.2012
Rapid bei Schlusslicht
Austria will mit Sieg gegen WAC vorlegen
Die Austria will mit einem Sieg gegen den WAC an der Spitze bleiben (© GEORG HOCHMUTH (APA))
Spitzenreiter Austria möchte nach dem 0:1 gegen Salzburg die Tabellenführung verteidigen. "Wir haben die Möglichkeit, vorzulegen", fordert Peter Stöger gegen den starken Aufsteiger WAC einen Sieg ein. Im Cup beim Regionalligisten FC Dornbirn (3:2) hatte Stöger mit zwei Stürmern experimentiert. "Es hat schon Sachen gegeben, die wir heuer besser gemacht haben", urteilte der Ex-Internationale. Heißt: Roland Linz muss wieder die Bank drücken, Neuzugang Philipp Hosiner dürfte als Solospitze beginnen.
Stöger outete sich vor dem Duell als Fan der Kärntner. "Sie spielen einen gepflegten Fußball mit guten Einzelspielern", sagte Stöger. Der WAC hält sich als Tabellenfünfter bisher gut, Trainer Nenad Bjelica blickt dem Spiel positiv entgegen. "Wir haben den Respekt vor der Bundesliga verloren und werden in jedem Spiel unsere Chance bekommen."
Peter Schöttel hat vor dem WAC großen Respekt (© ALOIS FURTNER (APA))
Das Programm von Rapid wirkt derzeit wie eine Auswärtstournee. Das Auswärtsspiel in Ried gewannen die Grün-Weißen mit 2:0, vor der Bewährungsprobe bei Metalist Charkiw in der Europa-League am kommenden Donnerstag sind die Rapidler nun in Innsbruck beim Sorgenkind der Bundesliga zu Gast. Die Ausbeute der Tiroler nach neun Runden beträgt magere drei Punkte. Doch Rapid-Coach Peter Schöttel ist auf der Hut: "Wacker befindet sich in einer schwierigen Situation und ist als Tabellenletzter angeschlagen. Bekanntlich sind solche Gegner immer besonders gefährlich."
+++ Rapid-Fans spielen mit dem Feuer +++
Wacker-Coach Walter Kogler hat zuletzt beim knappen 0:1 gegen den WAC viele Lichtblicke gesehen. "Wir haben uns gesteigert", sagt er über den Aufwährtstrend nach einer Pleitenserie, die mit einem 0:4-Debakel gegen Rapid begonnen hatte. Er wünscht sich nun eine bessere Abwehrleistung und ein effizienteres Spiel seiner Mannschaft.
Salzburgs Jonatan Soriano ist in dieser Saison in großer Torlaune (© KRUGFOTO (APA))
Meister Salzburg hat mit dem wichtigen Auswärtssieg gegen Tabellenführer Austria viel Selbstvertrauen getankt. Dadurch wurde der Rückstand auf die Wiener auf drei Punkte reduziert. Nun soll zuhause gegen Sturm Graz der nächste Dreipunkter folgen. Die Bilanz spricht klar für die Hausherren, die in der Red-Bull-Ära zuhause noch nie gegen die Steirer verloren haben. Allerdings wartet die Truppe von Roger Schmidt seit drei Partien auf einen vollen Erfolg vor heimischem Publikum.
Außenverteidiger Florian Klein, der sich inzwischen einen Stammplatz erarbeitet hat, warnt vor den Steirern: "Sie haben speziell in der Offensive sehr gute Leute." Sturm-Trainer Peter Hyballa rechnet sich gar nicht so schlechte Chancen aus. Er sah die Mannschaften schon beim 0:2 im Juli auf Augenhöhe: "Wir müssen konsequent auftreten, unsere Chancen nutzen. Wir müssen die Räume, die uns Salzburg gibt, gut bespielen."
Ried und Neustadt kämpfen gegen den Heimfluch
Ried empfängt am Samstag die Admira. Gegen die Niederösterreicher soll der erste zweite Heimsieg in der laufenden Saison gelingen. Vielleicht sollten sich die Innviertler Rat bei den Spielern von Austria Kärnten holen - dem Regionalligisten gelang im Cup ein 2:0-Sieg gegen die Truppe von Didi Kühbauer.
Noch länger als die Rieder wartet Wiener Neustadt auf einen Heimsieg. Seit 14 Spielen sind die Niederösterreicher zuhause sieglos. "Irgendwann brauchen wir einen Dreier, zu Hause ist das ein Muss", meinte Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger. So sollen auch die Fans nach dem 0:6 gegen den WAC und dem Cup-Aus gegen Villach wieder versöhnt werden.
Bundesliga, 10. Runde:
FK Austria Wien - WAC (Generali-Arena, 16.00, SR Dintar)
SC Wr. Neustadt - SV Mattersburg (Stadion Wr. Neustadt, 18.30, SR Lechner)
FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien (18.30, Tivoli-Stadion, SR Muckenhammer)
SV Ried - Admira Mödling (18.30, Keine-Sorgen-Arena, SR Eisner)
Red Bull Salzburg - SK Sturm Graz (16.00, UPC-Arena)
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