Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Bundeshymne-Debatte | Flugzeug-Tragödie

Lade Login-Box.

28.09.2012

Verfahren eingestellt

40 Rapid-Platzstürmer werden nicht angeklagt

Rapid Platzsturm

Die Verfahren gegen 40 Platzstürmer beim Skandalderby wurden eingestellt. (© HERBERT P. OCZERET (APA))

Der Platzsturm von Rapid-Fans beim Wiener Derby gegen die Austria im Mai 2011 hat keine Anklagen wegen Landfriedensbruchs zur Folge. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte einen ORF-Bericht, wonach die Verfahren gegen 40 Personen mangels Tatbestands eingestellt worden sind.

Der Platzsturm im Hanappi-Stadion brachte Rapid ein Heimspiel ohne Publikum (im Juli 2011 gegen die Admira) und 50.000 Euro Geldstrafe ein. Zudem wurden 62 Rapid-Anhänger vom Klub und der Bundesliga mit ein- bis zweijährigen bundesweiten Stadionverboten belegt.

"Es sei weder ein Sachschaden entstanden noch habe es eine Körperverletzung gegeben, damit gebe es keinen Tatbestand und auch keine Anklage wegen Landfriedensbruchs", begründete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien die Einstellung des Verfahrens gegenüber dem ORF. Die Frage, wer die Schäden im Hanappi-Stadion bezahlt hat, ist nicht beanwortet.

+++Nach harter Saloniki-Strafe spielen Rapid-Fans weiter mit dem Feuer+++

Nur noch Einzelverfahren wegen Beleidigung
Rapid habe keine Schäden geltend gemacht, hieß es diesbezüglich von der Staatsanwaltschaft. Was noch anhängig ist, sind Einzelverfahren wegen Beamtenbeleidigung und leichter Körperverletzung.

Die beiden Heim-Derbys gegen die Austria in der Vorsaison wurden nach den Vorfällen im Happel-Stadion ausgetragen, was der Klunführung seitens der Fans viel Kritik und einen Stimmungsboykott einbrachte. Im ersten Hanappi-Derby seit dem Platzsturm siegten die Violetten im August 2012 in Hütteldorf 3:0.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Pukki: "Stolz ein Teil der Rapid-Geschichte zu sein"

Letzter Torschütze in St. Hanappi

Pukki: "Stolz ein Teil der Rapid-Geschichte zu sein"

Polizei mit Pfefferspray gegen Testspiel-Randalierer

Fangruppen vereint gegen Polizei

Polizei mit Pfefferspray gegen Testspiel-Randalierer

Urgestein "Mecki" Katzer verlässt Rapid

Hütteldorfer Kahlschlag

Urgestein "Mecki" Katzer verlässt Rapid

Rapid-Kapitän Hofmann bangt um Sehkraft

Training mit Spezialbrille

Rapid-Kapitän Hofmann bangt um Sehkraft

"Rapid Charly" lebt, Todesmeldung falsch

Erleichterung in Hütteldorf

"Rapid Charly" lebt, Todesmeldung falsch



TopHeute