Mittelfeld-Ass hört mit 36 auf Fußball

Österreich-Schreck Ballack beendete Karriere

Michael Ballack geht in die Fußballer-Pension

Michael Ballack will den Schiedrichter Tom Henning Ovrebo im Champions-League-Finale 2008 einsaugen.

Michael Ballack geht in die Fußballer-Pension

Michael Ballack will den Schiedrichter Tom Henning Ovrebo im Champions-League-Finale 2008 einsaugen.

Michael Ballack hat seine aktive Karriere endgültig beendet. "Mit 36 Jahren blicke ich auf eine lange und wunderbare Zeit im Profifußball zurück, von der ich als Kind nie zu träumen gewagt hätte", erklärte der deutsche Ex-DFB-Teamkapitän.

Sein letztes von insgesamt 267 Spielen in der deutschen Bundesliga hatte Ballack am 5. Mai für Bayer Leverkusen bestritten. "Es war ein Privileg, mit erstklassigen Trainern und fantastischen Mitspielern zusammenzuarbeiten. Sicher wird es mir fehlen, nicht mehr vor 80.000 Fans zu spielen oder ein Tor zu schießen", sagte der Ex-Chelsea-Kicker.

Zuletzt war Ballack mit Australien in Verbindung gebracht worden. "Die letzten Monate ohne aktiven Fußball haben mir aber gezeigt, dass die Zeit reif ist, aufzuhören", sagte Ballack. "Ich freue mich jetzt auf ein neues Kapitel in meinem Leben und danke meiner Familie und all den großartigen Menschen, die mich gefördert, gefordert, begleitet und unterstützt haben. Sie alle haben großen Anteil an meinem Erfolg."

Ballack bestritt 98 Länderspiele und wurde Vize-Weltmeister 2002, Vize-Europameister 2008 und WM-Dritter 2006. Mit seinen Clubs Chemnitz, Kaiserslautern, Bayern München, Chelsea und Leverkusen war er insgesamt viermal deutscher Meister, dreimal Pokalsieger und einmal englischer Meister. Mit Chelsea holte er dreimal den FA-Cup.

Mit Löw gestritten, Österreich abgeschossen
Mit dem aktuellen deutschen Teamchef Joachim Löw hatte er sich überworfen, weshalb dem ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft auch nicht die Ehre eines internationalen Freundschaftsspiels zuteil wurde.

In Österreich erinnert man sich nicht gerne an den Namen Michael Ballack. Mit einem sehenswerten Treffer ins Kreuzeck hatte er bei der EURO 2008 im dritten Gruppenspiel die letzten ÖFB-Träume auf einen Platz im Viertelfinale zerstört.

Ballacks bitterste Stunden schlugen in zwei Champions League-Finali. 2002 und 2008 scheiterte er mit Leverkusen und Chelsea jeweils im Finale. Vor allem die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Manchester United 2008 schmerzte.


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