0:2-Niederlage Fußball

Starke Rapid verliert unglücklich in Charkiw

Gerson bei Rapid gegen Charkiw

Stark gespielt und doch verloren - Gerson kann's nicht fassen

Gerson bei Rapid gegen Charkiw

Stark gespielt und doch verloren - Gerson kann's nicht fassen

Mit einer bitteren 0:2-Niederlage endet Rapids zweites Gruppenspiel in der Europa League. Die Hütteldorfer konnten über weite Strecken gut mit Charkiw mithalten, das aber im Gegensatz zu den Wienern seine Chancen verwertete.

"Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir zu so vielen hochkarätigen Chancen kommen", meinte Rapid-Trainer Peter Schöttel nach Niederlage. 15 Mal feuerten die Hütteldorfer in Richtung des Tores von Gorjainow, doch das Netz zappelte nicht. Dabei hatte es zu Beginn nicht so ausgesehen, als könnte Rapid den Ukrainern Paroli bieten. Der österreichische Rekordmeister fand kaum aus der eigenen Hälfte.

Trimmel trifft die Stange
Doch Trimmels Kopfball an die Stange (21.) nach einem Hofmann-Freistoß weckte Rapid auf. Plötzlich entstand ein völlig offener Schlagabtausch mit guten Szenen auf beiden Seiten. Während bei den Gästen Fininho und Taison über links für viel Unruhe und einen völlig überforderten Trimmel sorgten, waren es bei den Hütteldorfern tolle Konter nach frühen Ballabnahmen.

Metalist Charkiw gegen Rapid Wien

Rapid-Coach Peter Schöttel findet Bronko Boskovic richtig "geil".
Rapid-Coach Peter Schöttel findet Bronko Boskovic richtig "geil".
Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Kabine. Und aus der kam Rapid frischer als der Gegner wieder zurück. Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterten Alar und Sonnleitner. Dann aber brachte Charkiw-Coach Markewich Edmar ins Spiel, was dem Spiel die entscheidende Wende brachte. Der Eingewechselte war es auch, der sich nach einem Sosa-Freistoß im Kopfballduell gegen Sonnleitner durchsetzte und das 1:0 erzielte.

Widerstand gebrochen
Damit war der Spielfluss von Rapid endgültig durchbrochen, Metalist fand immer mehr Räume vor und diese nützten die Ukrainer auch eiskalt. In der 80. Minute spielten Taison und Willian mit zwei Flanken die Wiener Verteidigung schwindlig, Cleiton Xavier netzte aus kurzer Distanz per Kopf unhaltbar zum 2:0-Endstand ein. In der Nachspielzeit kassierte Burgstaller noch eine völlig unnötige rote Karte wegen eines Frustfouls.

Schöttel war trotz der zweiten Niederlage im zweiten Gruppenspiel zufrieden. "Die Mannschaft hat ein starkes Spiel abgeliefert und kann stolz auf ihre Leistung sein. Es ist sehr ärgerlich, durch zwei Standards zu verlieren", so der Rapid-Trainer.

Leverkusen siegt
Das Parallelspiel in der Gruppe K zwischen Rosenborg Trondheim und Bayer Leverkusen endete 0:1 (mehr Infos zu diesem Spiel). Charkiw führt somit punktegleich vor den Deutschen die Gruppe an (je vier Zähler). Rapid liegt punktelos hinter Trondheim (drei Punkte) an der letzten Stelle.

Metalist Charkiw - SK Rapid Wien 2:0 (0:0)
Charkiw, Stadion Metalist, 40.003 Zuschauer (ausverkauft), SR Menashe Masiah (ISR)
Tore: 1:0 (65.) Edmar, 2:0 (80.) Cleiton Xavier

Charkiw: Gorjainow - Villagra, Gueye, Torsiglieri, Fininho - Torres (51. Edmar), Cleiton Xavier - Sosa (83. Marlos), Blanco, Taison - Cristaldo (74. Willian)

Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen, Ildiz - Prager, Hofmann (88. Kulovits), Burgstaller - Alar (76. Grozurek)

Rote Karte: Burgstaller (93., Foul)
Gelbe Karten: Torsiglieri bzw. Ildiz


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