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Scharner: Bei uns pfui, in Hamburg hui!

Scharner: Bei uns pfui, in Hamburg hui!

Paul Scharner fährt mit dem Rad zum Training und ist plötzlich der große Liebling. (© APA)

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Paul Scharner fährt mit dem Rad zum Training und ist plötzlich der große Liebling.
Paul Scharner wartet beim Hamburger SV nach einer Verletzung noch auf den ersten Einsatz. Gute PR bekommt der in Österreich nach seiner Kritik an ÖFB-Teamchef Marcel Koller in Ungnade gefallene Defensivspieler aber trotzdem. Die "Bild"-Zeitung würdigte die Bodenständigkeit des Niederösterreichers, der fast täglich 25 Kilometer mit dem Fahrrad zum Training fährt.

"Ein sympathisch protzloser Profi", schrieb die deutsche Boulevard-Bibel "Bild". "Nix-Sportwagen! HSV-Ösi radelt zum Training", titelte die Zeitung, um den 32-Jährigen medienwirksam in Aktion zu zeigen.

"Kann am Rad gut entspannen"
"Ich kann auf dem Rad sehr gut entspannen, liebe es, mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Der Stadtverkehr geht mir teilweise sehr auf die Nerven", zitierte das Massenblatt den Ex-Teamspieler, der im August vom ÖFB für Länderspiele lebenslang gesperrt wurde.

Besonders gern fährt Scharner die Strecke am Hafen. "Das ist wie eine private Stadtrundfahrt. Einfach wunderbar." Nur wenn sich der Ex-Profi von West Bromwich Albion müde fühlt, "packt er sein Gefährt in die S- oder U-Bahn, hört dort Musik und liest in einem Buch", schreibt "Bild".

Wie sich die Zeiten doch ändern. Noch am Tag vor dem WM-Quali-Spiel gegen Österreich, schrieb die "Bild" am 10. September: "Bammel vor den Bösis" und warnte vor den Skandal-Ösis Arnautovic, Scharner und Co.

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