Skandal in Graz

10. August 2018 09:49; Akt: 10.08.2018 09:49 Print

"Wollte den Becher-Werfer gern selbst schnappen!"

Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl ist nach dem Becher-Skandal in Graz angefressen: "Ein nicht bezifferbarer Imageschaden für den Klub!"

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Bei Sturm Graz ist man nach dem Becherwurf-Skandal beim Spiel gegen AEK Larnaka geschockt. Die Steirer konnten mit der Polizei gemeinsam den Übeltäter ausforschen und festnehmen. Auch Sportdirektor Günter Kreissl und Präsident Christian Jauk sind immer noch fassungslos.

"Das ist für uns eine ganz schwierige Situation. Wir haben den Täter gefasst, es wird über ein Stadionverbot hinaus auch zivilrechtliche Forderungen unsererseits geben", erklärte auch Sturm-Präsident Christian Jauk.

Der Becherwurf-Skandal in Graz

Sportdirektor Günter Kreissl ist auch angefressen: "Der Vorfall lässt mich verzweifelt zurück. Es muss mit allen Sanktionen gegen den Täter vorgegangen werden. Das ist ein nicht bezifferbarer Imageschaden für uns. Am liebsten wäre ich selbst rübergelaufen, um den Werfer zu schnappen!"

"Viele Fans enttäuscht"

"Dieses Verhalten eines Fans beim heutigen Europa League-Spiel ist auf keinen Fall zu akzeptieren. Das schadet dem Ansehen des Fußballs und uns als Klub. Wir versuchen immer Fußball als ein positives Fest zu sehen und genau gegen diese Dinge vorzugehen. Fair Play steht bei uns an erster Stelle. Es tut uns leid, dass wir heute viele Fußballfans enttäuscht haben", heißt es in einer offiziellen Aussendung weiter.

Sturm droht eine drastische Strafe durch die UEFA. Erst nach einer 40-minütigen Unterbrechung konnte das Spiel gegen Larnaka (0:2) zu Ende gespielt werden.


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dean am 10.08.2018 11:24 Report Diesen Beitrag melden

    Aufwachen

    Es wird Zeit, dass Vereine gegen diese Art von Fans vorgehen. Prozess, Verurteilt, Schadenersatz. Jeder weiß dann, was ihn erwartet, wenn er genauso doof ist.

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  • Fan am 10.08.2018 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Regress

    Sturm sollte die UEFA-Strafe vom Becherwefer zurückfordern

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  • MrRay am 10.08.2018 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    egal bei welchen Spielen ich auch war, jeder Verein hat viele Proleten als Fans die sich nicht benehmen können.Ist halt so und wird sich auch nie ändern.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Dieter am 11.08.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Überraschung!

    Ununterbrochen werden die sitzenden StationbesucherInnen mit Bier und Brezen versorgt - dann ist man überrascht, dass jemand sowas macht? Hätte man überall Netze wie vor dem Familiensektor, könnte sowas nicht passieren!

  • Anton Herre am 10.08.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Rigorose Strafen

    Diese Spezies von Stadionbesucher hat schwere Komplexe, welche sie mit Aufmerksamkeit kompensieren möchten. Hier muss man rigoros durchgreifen! Ein Stadionverbot auf Lebenszeit, zivilrechtliche Klage seitens Sturm Graz auf Schadensersatz (UEFA Strafe, Image Verlust und natürlich Schmerzensgeld für den schwedischen Linienrichter) Dieser junge Mann soll die nächsten 10 Jahre für den Becherwurf arbeiten müssen, damit er genug Zeit hat, darüber nachzudenken.

  • Franz die Kanaille am 10.08.2018 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zores und nix Bores

    War ganz klar zu erkennen in der TV-Wiederholung...ein neuer Österreicher war das. Also weder ein echter Sturm-Fsn, noch ein echter Grazer und geschweige denn ein echter Österreicher. Nur Zores mit dem importierten Gxindl.

  • Fan am 10.08.2018 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Regress

    Sturm sollte die UEFA-Strafe vom Becherwefer zurückfordern

    • Gabriel am 10.08.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

      Er Muss Ganz Viel Zahlen

      Er Muss Ganz Viel Zahlen

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  • MrRay am 10.08.2018 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fussball

    egal bei welchen Spielen ich auch war, jeder Verein hat viele Proleten als Fans die sich nicht benehmen können.Ist halt so und wird sich auch nie ändern.