Kicker-Legende muss blechen

24. Dezember 2017 12:56; Akt: 24.12.2017 12:56 Print

153.000 Euro Strafe wegen Spritztour mit Bugatti

Günter Netzers Spritztour mit einem Bugatti Veyron durch Zürich kommt den VW-Konzern aus zolltechnischen Gründen teuer zu stehen.

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Die deutsche Fußball-Legende Günter Netzer (73) ist seit Jahren Markenbotschafter von VW. Im Sommer 2015 unterzeichnete er laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" einen Leihvertrag mit den Konzern aus Wolfsburg: Netzer möchte den mehr als eine Million Euro teuren Luxus-Boliden Veyron von der VW-Tochter Bugatti für eine Woche in seiner Wahlheimat Schweiz testen. VW lässt den Veyron in die Schweiz chauffieren.

Am Zürcher Bürkliplatz fährt der Autonarr mit dem 1000-PS-Supersportwagen einem Carspotter vor die Kamera. Der Hobbyfotograf veröffentlicht das Bild auf Instagram, worauf bei den Schweizer Behörden eine anonyme Strafanzeige gegen Netzer eingeht. Die Eidgenössische Zollverwaltung beginnt zu ermitteln, vergibt ein Aktenzeichen und kommt zum Schluss, dass Volkswagen es versäumt hat, den Sportwagen beim Zoll anzumelden und den Bugatti somit illegal in die Schweiz eingeführt hat.

Der VW-Konzern bekennt sich schuldig, und zahlt für das Zollvergehen eine Strafe von 153.000 Euro. Steuerrechtlich wäre der Fall damit erledigt. Doch laut "Bild am Sonntag" ermittle der Schweizer Zoll weiter. Unklar sei es, wer bei VW die Verantwortung für den illegalen Import trägt. Laut Zeitung schieben sich die Verantwortlichen gegenseitig die Schuld zu.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gauf am 25.12.2017 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Genau deshalb

    ...sind VW Fahrzeuge so teuer

  • Kein Akademiker am 24.12.2017 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    VW und die Aktionäre

    VW zahlt sicher nichts! Die Aktionäre leisten sich Netzer und auch diese Strafe.

  • Chris am 25.12.2017 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Chris

    Verstehe ich nicht. Wenn er Markenbotschafter ist, ist das Auto logischerweise ein Firmenfahrzeug oder Dienstwagen. Weshalb wird hir eine Steuer fällig ? Oder hat ihm VW die Kraxn um einen symbolischen Euro verkauft ?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • mitdenker am 26.12.2017 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Fragen über Fragen

    Warum soll VW dafür Zoll zahlen dass das Fahrzeug (lt. Bericht) für 1 Woche in der Schweiz spazieren fährt? Der Bugatti wurde weder in die Schweiz eingeführt noch dort angemeldet und demnach 1 Woche später wieder nach Deutschland verbracht ...

  • Willi Titz am 25.12.2017 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    baggertitziwilli@gmail . com

    Beschlagnahme des Fahrzeuges ! Versteigern für einen sozialen Zweck ! Was anderes versteht dieser Autokonzern nicht !

    • Jayy Dii am 25.12.2017 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Willi Titz

      Mit welcher juristischen Begründung sollte ihr Anliegen möglich sein?

    einklappen einklappen
  • Peda M. am 25.12.2017 10:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum sie ihre Dummheit anderen zuschieben?

    das man da auf Beamte hin haut, verstehe ich nicht ganz. Da muss man sich bei VW selbst an der Nase ziehen, denn sie sollten schon wissen was sie tun. Leider scheint es so, das dies nicht der Fall ist. Warum ich auch immer so plädiere das diese überbezahlten Manager mit ihrem gewonnenen Geld und nicht das vom Konzern aufkommen müssen! Welches ja Regress wieder der Steuerzahler (Autokauf) blechen darf.

  • Gauf am 25.12.2017 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Genau deshalb

    ...sind VW Fahrzeuge so teuer

  • Chris am 25.12.2017 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Chris

    Verstehe ich nicht. Wenn er Markenbotschafter ist, ist das Auto logischerweise ein Firmenfahrzeug oder Dienstwagen. Weshalb wird hir eine Steuer fällig ? Oder hat ihm VW die Kraxn um einen symbolischen Euro verkauft ?