"Joker" trifft im Doppelpack

09. März 2018 21:25; Akt: 12.03.2018 08:41 Print

3:2-Sieg! Batshuayi rettet Stöger gegen Frankfurt

Wichtiger Sieg für Peter Stöger und Dortmund! Nach einem packenden Finish gewinnt der BVB den Hit gegen Frankfurt in letzter Minute.

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Der Aufstieg von Peter Stöger: Vom Bundesliga-Kicker bis zum Coach von Borussia Dortmund. Peter Stöger startete seine Fußballer-Karriere beim Favoritner AC. Über Worwärts Steyr kam der Wiener 1987 zur Vienna. Hier zog er unter Coach Ernst Dokupil gemeinsam mit Rapid-Leihgabe Andreas Herzog die Fäden im Mittelfeld. Und empfahl sich für höhere Aufgaben. 1988 startet Peter Stöger so richtig durch. Der damals 22-Jährige wird als Nachfolger von Spielmacher Herbert Prohaska zur Wiener Austria geholt. Mit den Veilchen wird der Mittelfeldspieler drei Mal Meister. Nach einem Gastspiel in Tirol wechselt Stöger 1995 zum Austria-Erzrivalen Rapid Wien. Mit den Hütteldorfern wird er Meister und erreicht das Finale des Europacups der Cupsieger. Stöger debütierte 1988 im österreichischen Nationalteam und bestritt 65 Spiele für den ÖFB. Dabei erzielte er 15 Tore. Höhepunkt der Team-Karriere war die WM 1998. Stöger kam in zwei Spielen zum Einsatz. Über den LASK kam Stöger 1998 zur Austria zurück. Bei den Favoritnern konnte er nicht an alte Erfolge anschließen. 2004 hängte Peter Stöger die Fußballschuhe nach einem Engagement beim Zweitliga-Klub SC Untersiebenbrunn an den Nagel. 2005 folgte die Rückkehr zu "seiner" Austria. Stöger begann als Manager des Amateurteams, übernahm dann mit Frenkie Schinkels als Trainer-Duo die Veilchen. Ende 2005 zog er sich zurück, leitete die Geschicke der Wiener als Sportdirektor. 2006 durfte Stöger erstmals als Sportdirektor jubeln. Gemeinsam mit Schinkels führte er die Austria zum Titel. 2007 startete Stöger so richtig als Trainer durch. Als Coach und Sportdirektor in Personalunion führte er die Vienna in die zweithöchste Spielklasse. Von der Vienna ging es für eine Saison zum Grazer AK. Der Vertrag wurde schließlich einvernehmlich aufgelöst, als Stöger ein Bundesliga-Angebot bekam. 2011 folgte das erste Bundesliga-Engagement beim SC Wiener Neustadt. Stöger hielt mit den Niederösterreichern die Klasse und empfahl sich so für höhere Aufgaben. Und die folgte im Sommer 2012! Peter Stöger kehrte zur Wiener Austria zurück. Eine Zusammenarbeit, die von Erfolg gekrönt war. Dabei war der Wunschkandidat von Austria-Sportdirektor Thomas Parits Franco Foda gewesen. Kurios war das erste Treffen. Stöger kam in die Austria-Geschäftsstelle, um einen Spielertransfer zu verhandeln. Da sprach ihn Parits an. Besonders pikant: Stöger feierte die Titel-Party ausgerechnet in Salzburg. Neben ihm lehnte der Meisterteller auf der Trainerbank. Die "Bullen" hatten eine Provokation gewittert. Stöger führte die Austria zum Meistertitel mit dem Punkterekord von 82 Zählern. Bis heute ungebrochen. Mit dem Meistertitel im Gepäck folgte der Karrieresprung nach Deutschland. Peter Stöger übernahm im Sommer 2013 den 1. FC Köln. Stöger und Freundin Ulrike Kriegler wurden zum Society-Traumpaar im Kölner Fußball. Der Erfolgslauf von Peter Stöger setzte sich mit dem 1. FC Köln fort. Gleich in der ersten Saison (2014) führte er den "Effzeh" als Zweitliga-Meister in die Bundesliga zurück. Zu Köln gehört einfach der Karneval! So auch für Peter Stöger, der sich auch in die Rosenmontags-Umzüge mischte. Hier als Muskelmann verkleidet. Im Herbst 2017 führte Stöger die Kölner erstmals seit 25 Jahren wieder in den Europacup. In der Gruppenphase der Europa League kam es zum Duell mit Arsenal London und dem Trainer-Urgestein Arsene Wenger. Das Heimspiel in Köln konnte der "Effzeh" sogar mit 1:0 für sich entscheiden. Am 2. Dezember 2017 endete die Ära von Peter Stöger in Köln. Unmittelbar nach dem 2:2-Remis auf Schalke wurde er entlassen. Noch im Stadion verabschiedete er sich von den mitgereisten Kölner Fans. Stöger holte in 14 Spielen nur drei Unentschieden. Sein Vertrag wäre noch bis 2020 gelaufen. Gerade einmal eine Woche später folgte der Paukenschlag! Peter Stöger wurde nach der Entlassung von Peter Bosz als neuer Dortmund-Trainer vorgestellt. Gegen Mainz gab es gleich einen Einstand nach Maß! Bei Stögers Premiere gewann der BVB mit 2:0.

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Peter Stöger hat in Dortmund keinen leichten Stand. Erst recht nicht, wenn er in der Europa League gegen die „Ösi-Dosen“ aus Salzburg mit 1:2 verliert. Im Spitzenspiel der deutschen Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt musste vor Heimpublikum ein Sieg her – doch um diesen musste der Wiener lange zittern.

Im Signal-Iduna-Park durfte Stöger nach zwölf Minuten ein erstes Mal jubeln. Nach einer Flanke von Pulisic lenkte der Frankfurter Russ den Ball ins eigene Tor. Die Dortmunder zeigten sich im Vergleich zur Salzburg-Pleite vor allem spielerisch stark verbessert, mit der zweiten Hälfte kamen aber die Frankfurter immer mehr auf.

Stöger beweist "goldenes Händchen" beim Einwechseln

In der 75. Minute schlugen die Gäste zu. De Guzmann spielte den Ball hoch in die Mitte, der sträflich frei gelassene Jovic köpfte zum 1:1-Ausgleich ein. Doch der Schock währte nicht lange. Keine zwei Minuten später gab der eingewechselte Batshuayi nach einem Doppelpass mit Pulisic mit seinem Treffer in die linke untere Ecke die perfekte Antwort – 2:1 für Dortmund.

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Die Frankfurter steckten aber nicht auf und stellten in der ersten Minute der Nachspielzeit dank eines Tores von Blum auf 2:2. Es roch bereits schwer nach dem nächsten Rückschlag für Stöger – ehe sich Batshuayi endgültig zum Helden in „Schwarz-Gelb“ aufschwang. In der vierten Minute der Nachspielzeit hämmerte der Belgier den Ball von der Strafraumgrenze aus doch noch zum 3:2-Sieg ins Tor.

Krimi um die Startplätze für die Königsklasse

Stöger feiert damit einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Startplätze. Der 51-Jährige liegt mit dem BVB mit 45 Punkten auf Rang drei. Auf den Erzrivalen Schalke und Platz zwei fehlt nur ein Punkt. Frankfurt liegt als Fünfter jetzt hinter Leverkusen mit drei Punkten Rückstand auf Platz fünf.


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 11.03.2018 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt!

    Wäre sicher sein AUS gewesen beim BVB wenn man nicht mal Frankfurt schlagen kann.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 11.03.2018 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück gehabt!

    Wäre sicher sein AUS gewesen beim BVB wenn man nicht mal Frankfurt schlagen kann.