Happy End in Dornbach! Am Wiener Sportclubplatz spielten sich am Freitag dramatische Szenen ab. Das sportliche Geschehen rückte bei der Regionalliga-Partie zwischen dem Wiener Sportclub und Rapid II in den Hintergrund.
Beim Spielstand von 0:0 wurde das Spiel nach 53 Minuten unterbrochen. Ein Zuseher hatte sich an einer Wurstsemmel verschluckt, die Atemwege waren verschlossen. Der 49-Jährige rang auf der Tribüne mit dem Tod.
Die Wiener Berufsrettung bestätigte in einer Aussendung:
Der anwesende Ambulanzdienst führte lebensrettende Maßnahmen bis zum Eintreffen der Berufsrettung durch. Der Patient wurde sediert, danach konnten die Essensreste mit einer speziellen Zange entfernt werden. Um die Versorgung mit Sauerstoff sicherzustellen wurde der Patient intubiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Keine Lebensgefahr!
Auf "Heute"-Nachfrage bestätigte die Rettung, dass der Mann außer Lebensgefahr sei und man nicht mit bleibenden Schäden rechne.
Das Spiel wurde fortgesetzt. Rapid II setzte sich mit 3:0 durch.
Bereits vor dem Anpfiff war es zu einer Panne gekommen. Das Flutlicht ließ sich nicht einschalten. Das Spiel wurde eine halbe Stunde verspätet angepfiffen. Ein Abend zum Vergessen, aus Sicht des Wiener Sportclubs.
Das kümmerte an diesem Tag aber wohl keinen der 1105 Zuschauer – der Todeskampf auf der Tribüne überschattete das Spiel. Zum Glück konnte der Notarzt rettend eingreifen.
(SeK)