Party in Sarajevo

12. September 2018 09:40; Akt: 12.09.2018 13:53 Print

Dzeko feiert Sieg gegen ÖFB mit 'Brate' Arnautovic

Edin Dzeko schoss Bosnien gegen Österreich zum 1:0-Sieg. Danach feierte er in Sarajevo – auch mit ÖFB-Kapitän Marko Arnautovic.

Marko Arnautovic und Edin Dzeko nach dem Nations-League-Hit, den Österreich durch Dzekos Tor für Bosnien mit 0:1 verlor. Quelle: Instagram Story / @ed_dzeko
 (Bild: Instagram)

Marko Arnautovic und Edin Dzeko nach dem Nations-League-Hit, den Österreich durch Dzekos Tor für Bosnien mit 0:1 verlor. Quelle: Instagram Story / @ed_dzeko (Bild: Instagram)

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Stolperstart in die Nations League. Österreich verlor den Auftakt des neuen Bewerbs in Zenica mit 0:1. Bosnien siegte dank eines Treffers von Roma-Star Edin Dzeko.

Das favorisierte ÖFB-Team enttäuschte mit schwachem Passspiel und vielen Fehlern im Aufbau und in der Defensive. Nach dem Spiel schlichen die heimischen Kicker dementsprechend mit hängenden Köpfen vom Platz.

Auch Kapitän Marko Arnautovic zeigte sich enttäuscht, zugleich aber siegessicher. Er kündigte an: "Wir werden noch Gruppensieger." Nach diesen Sagern in den Stadion-Katakomben sollte seine Stimmung wieder steigen.

Dzeko feiert mit Arnautovic

Rund eine Autostunde vom Spielort entfernt verbrachte Arnautovic den Abend gemeinsam mit Siegtorschützen Edin Dzeko in Sarajevo.

Dzeko teilte in seiner Instagram-Story ein gemeinsames Selfie, bezeichnete Arnautovic als seinen "Brate" (übersetzt heißt das "Bruder"). Das Foto entstand um drei Uhr in der Nacht. Im Netz stieß es auf viel Begeisterung. Denn Arnautovic war nicht nur Dzekos Gegner mit dem ÖFB-Team. Der Wiener hat serbische Wurzeln, war deswegen in der Vergangenheit am Balkan schon mit Beschimpfungen und Pfiffen empfangen worden.

Die Feier mit Dzeko verärgerte vielleicht den einen oder anderen enttäuschten ÖFB-Fan, war aber ein positives Zeichen gegen Hass und Rassismus.

Bosnien gegen Österreich - die Noten


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(Heute Sport)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nico am 12.09.2018 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lobenswert

    Die Fussballer sind nur am Fussballfeld Gegner und nicht ausserhalb des Fussballfeldes. Fussball ist Sport und nicht Krieg. Klar kann man auch Freunde aus der gegnerischen Mannschaft haben und ausserhalb des Fussballfeldes zusammen sein. Hier kommt noch hinzu dass es sich um einen Serben und einen Bosniaker(Moslem) handelt. Lobenswert!

  • Resi und Sepp am 12.09.2018 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Macht nachdenklich

    Will die Bundeshymne anscheinend nicht mal ansatzweise "mitsprechen", Kopf hängt runter und fadesiert bei der Hymne, und der Artikel gibt den Rest. Seine Leistung lässt auch Fragen offen.

  • Gauf am 12.09.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Leistung

    Jetzt weiß man auch warum er so ein miserables Spiel gemacht hat. Grenzt schon an Schiebung dieses Spiel.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gauf am 12.09.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte Leistung

    Jetzt weiß man auch warum er so ein miserables Spiel gemacht hat. Grenzt schon an Schiebung dieses Spiel.

    • Adolf am 13.09.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

      Kern

      Anautovic hätte nie für das Natonal Team nominiert werden dürfen der österreiche Özil.

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  • miri am 12.09.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    schnurz egal

    arnautovic ist kroate, kein österreicher, er bringt auf deutsch fast keinen verständlichen satz hervor, im gegensatz zu dragovic. er sollte nicht im nationalteam spielen, man sieht ja das ihm das team und österreich schnurz egal sind. die schweizer und viele andere nationen haben übrigens das selbe problem.

    • Weltraumkatzenfriseur am 12.09.2018 14:08 Report Diesen Beitrag melden

      Arno

      Arno ist Österreicher. Mit serbischen Wurzeln. Wenn man sich nicht auskennt,ein bisserl die Goschn halten

    • Mich Mann am 13.09.2018 23:07 Report Diesen Beitrag melden

      serpija

      er ist serpija Kind und nich Kroate, nur zur Info Deswegen ist er auch Vorlaut, Benwhme =Null

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  • Nico am 12.09.2018 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lobenswert

    Die Fussballer sind nur am Fussballfeld Gegner und nicht ausserhalb des Fussballfeldes. Fussball ist Sport und nicht Krieg. Klar kann man auch Freunde aus der gegnerischen Mannschaft haben und ausserhalb des Fussballfeldes zusammen sein. Hier kommt noch hinzu dass es sich um einen Serben und einen Bosniaker(Moslem) handelt. Lobenswert!

  • Resi und Sepp am 12.09.2018 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Macht nachdenklich

    Will die Bundeshymne anscheinend nicht mal ansatzweise "mitsprechen", Kopf hängt runter und fadesiert bei der Hymne, und der Artikel gibt den Rest. Seine Leistung lässt auch Fragen offen.

  • Ross am 12.09.2018 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Unglaublich, dass ein Kapitän einer österreichischen Nationalmannschaft nach einer Niederlage (und so einer Mannschaftsleistung) feiern geht.

    • Darko am 12.09.2018 12:17 Report Diesen Beitrag melden

      Fusball

      Das ist fusball auch nach einer pleite bleibt man gleich und vergisst diesen tag !

    • miri am 12.09.2018 13:57 Report Diesen Beitrag melden

      @Darko

      nein das ist nicht der fussball lieber darko, es ist die nationalität. er sollte für kroatien spielen, nicht in unseren team.

    • Dom M. am 12.09.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

      übertrieben

      Bitte die Kirche im Dorf lassen, vielleicht sollen sie ja anschließend noch Trauerkleidung in schwarz tragen.

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