Brisante Details

11. September 2018 17:03; Akt: 11.09.2018 17:03 Print

Ex-Kollege packt aus: So bewundert sich Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist sehr überzeugt von sich. Das sagt er auch seinen Mitspielern. Ein Ex-Kollege verrät Details - auch über ein Duell mit Lionel Messi.

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Cristiano Ronaldos Karriere ist nicht wie jede andere. Kaum einer vor ihm konnte so viele Titel und Auszeichnungen gewinnen, niemand so viele Rekorde knacken. "Heute" hat den Überblick über die besten Momente seiner beispielhaften Karriere. Im zarten Alter von 12 Jahren verließ der kleine Cristiano seine Heimatinsel Madeira. Er wechselte von CD Nacional Funchal zu Sporting Lissabons U15. Als junger Bub ganz allein so weit weg von zu Hause war es nicht immer einfach für ihn. Bei Sporting durchlief Ronaldo alle Jugendabteilungen und konnte dabei immer Toren und Tempodribblings aufzeigen. Schon damals zeigte er enormen Ehrgeiz, blieb nach dem Training immer länger am Platz um weiter an sich zu arbeiten. Für Cristiano gab es nur ein Ziel: Der beste Fußballer der Welt zu werden. 2002 debütierte Ronaldo mit 17 Jahren für die Kampfmannschaft von Sporting Lissabon und konnte in seinem aller ersten Match sogar ein Tor erzielen. Schnell wurden Scouts aus aller Welt auf ihn aufmerksam. Sir Alex Ferguson war auf der Stelle vom Talent Ronaldos überzeugt und lotste ihn 2003 für 19 Millionen Euro zu Manchester United. Damals war Cristiano erst 18 Jahre alt. Die ersten 3 Jahe im Trikot von United waren nicht leicht für den Portugiesen, der mit der robusten Spielweise in der Premier League zunächst so seine Probleme hatte. 2007 wurde er das erste Mal mit Manchester United englischer Meister. Auch in den beiden Jahren darauf konnten die Red Devils die Premier League gewinnen. Spätestens jetzt hatte Ronaldo sich zum Weltstar etabliert. 2008 konnte Ronaldo das erste Mal die Champions League gewinnen. Es war zugleich das einzge mal, dass "CR7" mit United in der Königsklasse triumphierte. Im Dezember 2008 ist es endlich so weit. Cristiano Ronaldo wird mit dem Ballon d'Or zum besten Fußballer der Welt ausgezeichnet. Der Wechsel zu Real Madrid im Sommer 2009 sollte den Fußball für immer verändern. 94 Millionen Euro Ablöse zahlten die Königlichen für die Dienste des Portugiesen, der damit Jahrelang der teuerste Fußballer der Welt war. Seither sind die Ablösesummen für Spieler in die Höhe geschossen, Beträge jenseits der 100 Millionen Euro sind längst keine Seltenheit mehr. Fünf Jahre nach dem erstmaligen Gewinn ist Ronaldo 2013 wieder Weltfußballer. Als er den Bllon d'Or entgegennimmt, kann er die Tränen vor lauter Emotionen nicht zurückhalten. 2014 gewinnt Ronaldo die Champions League zum ersten Mal mit Madrid - es war der 10. Titel in der Königsklasse für Real. Ronaldo hatte dabei maßgeblichen Anteil an "La Decima". Mit 17 Toren schoss er Real fast im Alleingang zum Titel und stellte nebenbei noch den Rekord für die meisten CL-Tore in einer Saison auf. Im selben Jahr wurde Ronaldo erneut zum Weltfußballer gewählt und mit dem FIFA Ballon d'Or ausgezeichnet. Diesmal mit dabei: Sohnemann Cristiano Jr. 2016 ist das Jahr von CR7. Zuerst holte er erneut die Champions League mit Real Madrid. Genau wie 2014 war auch dieses Mal Stadtrivale Atletico Finalgegner. Im selben Jahr kann er sensationell die Europameisterschaft in Frankreich gewinnen und endlich einen Titel mit Portugal holen. Der 4. Ballon d'Or war dem Portugiesen in diesem Jahr nicht zu nehmen. 2017 kann Ronaldo mir Real Madrid als erstes Team überhaupt den Titel in der Champions League verteidigen. Finalgegner damals: Juventus Turin. Kurz darauf folgt der 5. Ballon d'Or. Nur Dauerrivale Lionel Messi hat ebenso viele Auszeichnungen zum Weltfußballer gewonnen wie der Portugiese. 2018 gelang ihm der 3. Champions-League-Erfolg in Folge. Das wird ihm wohl so schnell keiner nachmachen. Anfang Juni wurde der Wechsel zu Juventus bekannt. Nach 9 Jahren bei Real Madrid, in denen der Portugiese alles gewann, war es Zeit für eine neue Herausforderung. Eines ist klar: Cristiano Ronaldo verlässt Real Madrid als Legende. Seine Bilanz: 450 Tore in 438 Spielen. Das dieser Rekord tatsächlich jemals gebrochen wird, ist unwahrscheinlich.

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Große Kicker haben oft ein großes Ego. Auch bei Cristiano Ronaldo ist das bekannt. Sein Ehrgeiz treibt ihn an, trifft er nicht, ist er unzufrieden. Auch die optische Erscheinung ist ihm wichtig. Wie wichtig, und was das mit Lionel Messi zu tun hat, verrät jetzt England-Star Peter Crouch in seiner Biografie "How to be a Footballer".

Schöner Ronaldo

Allerdings ist es eine Geschichte, die Crouch selbst nur aus zweiter Hand weiß, nämlich von Ex-Manchester-United-Star Rio Ferdinand. Der berichtete über seine Zeit mit Ronaldo bei den "Red Devils": "Er stand nackt in der Kabine, bewunderte seinen Körper im Spiegel und sagte: 'Wow, ich bin einfach so schön.'" Seine Mitspieler brachen in Gelächter aus und erwiderten: "Dafür ist Lionel Messi ein besserer Spieler." Ronaldo soll unbeeindruckt erwidert haben: "Dafür sieht er nicht so gut aus wie ich."

Nächstes Duell

Ronaldos Rivalität mit Messi ist legendär. Das Duell geht bei "The Best FIFA Football Awards" in die nächste Runde. Beide sind bei der Wahl nominiert. Am 24. September wird sich in London herausstellen, wer diesmal die Nase vorne hat.


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(heute.at)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fußballaer am 11.09.2018 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Faktencheck

    Egentlich ist Messi nicht für die Fifa Wahl nominiert sondern Luka Modric, CR7 und Salah.

  • iMiC am 11.09.2018 19:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau

    Ich glaube jedes Wort. Genau so, benimmt er sich. Denkt er ist unwiderstehlich, und genau das macht ihn in meinen Augen widerrum so unattraktiv.

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  • iMiC am 11.09.2018 19:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau

    Ich glaube jedes Wort. Genau so, benimmt er sich. Denkt er ist unwiderstehlich, und genau das macht ihn in meinen Augen widerrum so unattraktiv.

  • Fußballaer am 11.09.2018 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    Faktencheck

    Egentlich ist Messi nicht für die Fifa Wahl nominiert sondern Luka Modric, CR7 und Salah.