SKN weiter Zweiter

25. August 2018 18:53; Akt: 25.08.2018 18:54 Print

0:0! St.-Pölten-Torsperre hält gegen die Austria

Die Torsperre von St. Pölten hält auch gegen die Austria. Der SKN hat seit mittlerweile 391 Minuten keinen Gegentreffer kassiert, bleibt auf Rang zwei.

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Wie geht es der Wiener Austria nach der Horror-Saison im Vorjahr? Sind die "Veilchen" nach Platz sieben wieder am Weg nach oben und herrscht in Favoriten weiter Mittelmaß und Frust? "Heute" fasst die bisherige Saison mit den besten Bildern zusammen. Viel Spaß beim Durchklicken! Cheftrainer Thomas Letsch hatte bereits beim Trainingsstart alle Hände voll zu tun. 15 Spieler, unter ihnen lang verdiente Leistungsträger wie Raphael Holzhauser oder Robert Almer, verließen den Verein, während... ...insgesamt 13 neue Profis zur Kampfmannschaft der "Veilchen" stießen. Neben Coach Letsch grinsen hier die Neo-Austrianer Alon Turgeman, Maximilian Sax, Thomas Ebener, Christian Schoissengeyr, James Jeggo und Königstransfer Uros Matic in die Kamera. Ebenfalls rechts im Bild: Ralf Muhr, der vom Akademieleiter zum Wohlfahrt-Nachfolger als Sportdirektor aufstieg. "Die Austria ist endlich z´Haus" - unter diesem Motto kehrten die Wiener noch vor Saisonstart nach zwei Jahren im "Happel-Exil" endlich wieder in ihre generalüberholte Generali Arena zurück. Als Gegner bei der Stadioneröffnung beehrte der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund die "Veilchen". Es ging sofort zur Sache, am Ende setzte es eine 0:1-Niederlage, von der... ...sich die Fans auf den neuen Tribüne allerdings nicht die Stimmung und Vorfreude auf die neue Saison verderben ließen. Mit dem Cupspiel beim Wiener Stadtligisten Austria XIII stand wenig später das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Die Letsch-Elf gab sich dabei keine Blöße und zog mit einem souveränen 4:0-Sieg in die zweite Cup-Runde ein. Im ersten Liga-Spiel der Saison daheim gegen Wacker Innsbruck hatten die Austrianer schon wesentlich mehr zu kämpfen. Mit 0:1 gerieten die Hausherren in Rückstand, am Ende... Doch der erste Rückschlag folgte bereits in der zweiten Liga-Runde. Beim WAC mussten sich Matic und Co. mit 0:1 geschlagen geben. Auch in Runde drei setzte es eine Niederlage. Bei Meister Salzburg gab es mit einem 0:2 nichts zu holen. Dabei im Mittelpunkt: Ex-"Veilchen" Zlatko Junuzovic, der sehr zum Ärger mancher Austria-Fans nach seinem Bremen-Engagement im Sommer bei den "Bullen" anheuerte. Nach zwei Rückschlägen in Folge wurden sofort die üblen Erinnerungen an die Vorsaison wach. Doch dann kam die Admira in die Generali Arena und mit einem 4:0-Erfolg über die Südstädter konnten die "Veilchen" die erste Mini-Krise erfolgreich abwenden. Doch auswärts mussten die Wiener in Runde fünf den nächsten Dämpfer einstecken. Beim SKN St. Pölten reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden. "Wir hatten Torchancen, aber wenn der Ball nicht rein geht, muss man mit dem 0:0 leben, aber nicht zufrieden sein", analysierte Trainer Letsch. Gegen Mattersburg feierten die Violetten einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg - drittes Spiel in Serie ohne Niederlage.

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Keine Tore in St. Pölten! Der SKN mit Erfolgscoach Didi Kühbauer blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne einen Gegentreffer. Die Niederösterreicher erkämpften gegen die offensiv über weite Strecken ideenlose Austria ein 0:0, bleibt damit erster Verfolger von Red Bull Salzburg.

Dabei hatte sich Veilchen-Coach Thomas Letsch etwas überlegt, stellte eine Dreierkette auf, brachte mit Bright Edomwonyi und Christoph Monschein zwei schnelle Spitzen. Das machte sich in der Anfangsphase bezahlt. Monschein fehlten in der sechsten Minute nur Zentimeter auf einen Pass von Alexander Grünwald, kam in der zwölften Minute gegen herauslaufenden SKN-Keeper Christoph Riegler nicht zum Abschluss. Auf der Gegenseite knallte Daniel Luxbacher den Ball drüber (15.).

Späte Entscheidung verpasst

Danach verlagerte sich das Spielgeschehen ins Mittelfeld. Die Austria fand keine Lösungen in der Offensive. Das änderte sich erst mit den Einwechslungen von Alon Turgeman und Dominik Prokop.

Für Gefahr sorgte jedoch ein Niederösterreicher. Daniel Drescher lenkte einen Grünwald-Eckball an die Latte. Danach vergaben Turgeman (71., 89.), Uros Matic mit einem Distanzschuss (79.) und Prokop (80.). Auf der Gegenseite vergaben Taxiarchis Fountas (86.) und Manuel Haas (93.) mit Weitschüssen den späten St.-Pölten-Sieg.




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(Heute Sport)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert am 25.08.2018 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    So nicht

    Mensch ehrlich mit Grünwald alleine wird die Austria das obere Playoff nicht schaffen. Prokop hatte nach seiner Einwechslung mehr gefährliche Szenen nach vorne als Grünwald. Wenn der "Kapitän" nicht in Form ist, dann muss man auch Ihn mal auswechseln. Mit Venuto lässt man einen der gefährlichsten Flügel draussen verstehe ich nicht? Nach 60 Minuten hätte das System geändert werden müssen und 3 neue rein. Aber nein die Austria gurkt bis zum Schluß weiter und hat am Ende noch richtig Glück. So ruft das untere Playoff jetzt schon 7 Verlustpunkte nach 5 Spielen.

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  • Robert am 25.08.2018 20:02 Report Diesen Beitrag melden

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    Mensch ehrlich mit Grünwald alleine wird die Austria das obere Playoff nicht schaffen. Prokop hatte nach seiner Einwechslung mehr gefährliche Szenen nach vorne als Grünwald. Wenn der "Kapitän" nicht in Form ist, dann muss man auch Ihn mal auswechseln. Mit Venuto lässt man einen der gefährlichsten Flügel draussen verstehe ich nicht? Nach 60 Minuten hätte das System geändert werden müssen und 3 neue rein. Aber nein die Austria gurkt bis zum Schluß weiter und hat am Ende noch richtig Glück. So ruft das untere Playoff jetzt schon 7 Verlustpunkte nach 5 Spielen.