Wende im Transfer-Poker

12. Juli 2018 13:28; Akt: 12.07.2018 13:28 Print

Ronaldo-Abgang: Neymar will nicht mehr zu Real

Real Madrid ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Cristiano Ronaldo. Ganz oben auf der Wunschliste steht Neymar, doch der will plötzlich nicht mehr.

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Die WM 2018 in Russland wird wieder zum großen Auflauf der absoluten Top-Stars. Wir haben die Superstars der Weltmeisterschaft zum Durchklicken in der Diashow! Luis Suarez - Uruguay: Der Stürmer gibt nach dem Biss-Skandal sein WM-Comeback. 2014 hatte Suarez Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen, war danach für vier Monate von fußballerischen Aktivitäten ausgeschlossen. Jetzt ist der Uru zurück auf dem großen WM-Parkett. James Rodriguez - Kolumbien: Der kolumbianische Knipser geht als Titelverteidiger in die WM-Endrunde. 2014 krönte sich James mit sechs Volltreffern nämlich zum Torschützenkönig. Für sein Team war im Viertelfinale gegen Brasilien Endstation. Thomas Müller - Deutschland: Das DFB-Team geht als Titelverteidiger ins WM-Turnier. Mit dabei: Torgarant Thomas Müller. Die beeindruckende Quote des Bayern-Stars: zehn Tore in zwölf WM-Partien. Christian Eriksen - Dänemark: Der Mittelfeldmotor von Tottenham zeigte sich in der Qualifikation besonders treffsicher, scorte gleich elf Mal. Mit Frankreich, Australien und Peru warten jetzt allerdings härtere Brocken. Cristiano Ronaldo - Portugal: Der Real-Superstar führte seine "Selecao" zum Europameistertitel 2016. Doch bei WM-Endrunden lief es bisher nicht nach Wunsch. Er traf in 13 Spielen nur drei Mal! In Russland kann er diese Quote steigern. Harry Kane - England: Der englische Knipser gibt in Russland sein WM-Debüt. Bei der Europameisterschaft in Frankreich war er noch ohne Torerfolg geblieben. Luka Modric - Kroatien: Bei Weltmeisterschaften lief es für den kroatischen Spielmacher noch nicht nach Wunsch. Modric blieb in fünf Spielen ohne Torerfolg. Kroatien schied 2014 in der Vorrunde aus. Neymar - Brasilien: Der PSG-Star hat den Schock von der Heim-WM verdaut. Beim Turnier in der Heimat wurde Neymar im Viertelfinale gegen Kolumbien von Juan Zuniga ein Lendenwirbel gebrochen. Damit war das Heim-Turnier beendet. Wenig später auch für Brasilien, das im Halbfinale gegen Deutschland mit 1:7 baden ging. Die "Selecao" ist auf Wiedergutmachung aus. Antoine Griezmann - Frankreich: Kaum zu glauben, aber wahr. Der Star-Stürmer wartet noch auf sein erstes WM-Tor. In fünf Spielen 2014 blieb Griezmann ohne Volltreffer. Dafür wurde er bei der EM 2016 im eigenen Land mit sechs Treffern Torschützenkönig. Romelu Lukaku - Belgien: Die "Roten Teufel" haben in der Qualifikation aufgezeigt, waren als erstes europäisches Team nach dem Gastgeber qualifiziert. Der Manchester-United-Knipser traf dabei in acht Spielen elf Mal! Sergio Ramos - Spanien: Zurück auf den WM-Thron? Bereits 2010 war Spaniens Abwehrchef beim Titelgewinn dabei. Ramos selbst traf im Teamdress bereits 13 Mal, aber noch nie bei einer Endrunde. Lionel Messi - Argentinien: Der Superstar wartet noch auf den letzten großen Titel, peilt den Gewinn der Weltmeisterschaft mit den "Albiceleste" an. Aber: Die letzten drei Finalspiele verlor "La Pulga" mit der argentinischen Nationalmannschaft. 2014 das WM-Finale gegen Deutschland, 2015 und 2016 das Endspiel der Copa America gegen den Erzrivalen Chile.

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Wer soll Superstar Cristiano Ronaldo bei Real Madrid ersetzen? Geht es nach Klub-Präsident Florentino Perez, ist 222-Millionen-Mann Neymar der Wunschkandidat der "Königlichen". Doch der 26-jährige Brasilianer ist plötzlich nicht mehr an einem Wechsel nach Madrid interessiert, wie die Zeitung GloboEsporte berichtet.

Neymar wollte gemeinsam mit Cristiano Ronaldo für Real spielen, an der Seite des fünffachen Weltfußballers zur Hochform auflaufen, um den 33-jährigen Portugiesen dann zu ersetzen. Doch mit dem Wechsel Ronaldos zu Juventus Turin ist auch Neymars Interesse an Real verschwunden.

Angst vor Unmut der Fans

Der teuerste Spieler der Welt fürchtet nun, dass ihm auch in Madrid das gleiche Schicksal wie bei Paris St. Germain ereilt: der Superstar eines neuen Projekts zu sein. Und bei Nichterreichen der hoch gesteckten Ziele den Unmut der Fans abzubekommen.

Nun soll sich der Brasilianer bereits mit einem Verbleib in Paris abgefunden haben. Eindeutiges Zeichen dafür ist die Verpflichtung von Torwart-Ikone Gigi Buffon. Dieser soll dem Bericht zufolge nur verpflichtet worden sein, weil es Neymar wollte.


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(Heute Sport)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anna am 12.07.2018 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    PSG

    Neymar spielt sich immer mehr ins Abseits mit seinem Verhalten. Langsam glaub ich der hat jeglichen Bezug zur Realität verloren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anna am 12.07.2018 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    PSG

    Neymar spielt sich immer mehr ins Abseits mit seinem Verhalten. Langsam glaub ich der hat jeglichen Bezug zur Realität verloren.