Gold für Schwedin

10. Februar 2018 08:56; Akt: 10.02.2018 09:16 Print

Keine Medaille! Stadlober starke Siebte im Skiathlon

Charlotte Kalla holte im Skiathlon Olympia-Gold für Schweden. Teresa Stadlober hielt lange mit, wurde am Ende gute Siebte.

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105 Athleten gehen bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang für Österreich an den Start. "Heute" zeigt die größten Stars und Hoffnungsträger. Snowboard-Queen Anna Gasser. Im Slopestyle und Big Air zweifelsfrei die Beste der Welt. Ski-Star Anna Veith holte in Sotschi Gold im Super-G. Entsprechend locker kann sie in Südkorea an den Start gehen. Vanessa Herzog schaffte heuer im Eisschnelllauf den Durchbruch. Bei der EM holte sie einen kompletten Medaillen-Satz. Im Weltcup feierte sie ihre ersten Siege. Marcel Hirscher ist DAS rot-weiß-rote Aushängeschild bei den Spielen. Seine Erfolge sind bekannt. 16 Weltcup-Rennen hat er seit seiner Knöchelverletzung bestritten. 15 davon beendete er in den Top 5. Snowboarder Andreas Prommegger ist zum vierten Mal bei Winterspielen dabei. Vincent Kriechmayr ist in den Speed-Bewerben trotz Kälte ein heißes Eisen. Alessandro Hämmerle ist im Snowboard Cross eine große Nummer. Genau genommen, die Nummer drei des Winters. Rodel-Ass Wolfgang Kindl (l.) musste sich im Kampf um den Gesamtweltcup nur dem Deutschen Felix Loch geschlagen geben. Langläuferin Teresa Stadlober ist in der Weltspitze angekommen. Die prestigeträchtige Tour de Ski beendete sie als Fünfte. Alexander Payer rechnet sich im Parallel-Riesentorlauf gute Chancen aus. Wilhelm Denifl ist zum dritten Mal bei Olympischen Spielen dabei. Vor allem im Teambewerb der Nordischen Kombinierer ein Hoffnungsträger. Stephanie Brunner fuhr im Olympia-Winter im Riesentorlauf vier Mal unter die ersten Fünf. Allerdings nie aufs Podest. Hannes Reichelt zählt mit seinen 37 Jahren unter den Abfahrern zu den Evergreens. Claudia Riegler feierte vor 23 (!) Jahren ihr Weltcup-Debüt. Die Snowboard-Ikone ist mit 44 Jahren die älteste rot-weiß-rote Olympia-Teilnehmerin. Matthias Mayer. Seit seiner Abfahrts-Goldenen vor vier Jahren hat er seinen Platz in den Sport-Geschichtsbüchern sicher. Skispringer Stefan Kraft fliegt an einem guten Tag der Konkurrenz auf und davon. Lukas Klapfer drückt der nordischen Kombination regelmäßig mit Spitzenplätzen seinen Stempel auf. Biathlon-Duo! Dominik Landertinger (l.) und Simon Eder (r.) haben Edelmetall im Visier. Ihr Kollege Julian Eberhard ebenfalls. Gestatten, Franz. Max Franz. Abfahrer aus Leidenschaft. Die Doppelsitzer-Rodler Peter Penz und Georg Fischler wissen, wo es zu den Medaillen geht. Slalom-Hoffnung Bernadette Schild vertreibt sich die Zeit mit Tischfußball. Nicole Schmidhofer reiste als amtierende Super-G-Weltmeisterin nach Korea. Comeback-Kid Daniela Iraschko-Stolz musste ein Jahr lang pausieren. Die Skispringerin flog auf Anhieb wieder in die Weltspitze. Gregor Schlierenzauer hat Olympia-Medaillen in allen Farben daheim hängen. Trotzdem wäre eine weitere eine Sensation. Michael Matt macht im Slalom Hirscher und Co. Konkurrenz. Vor vier Jahren gewann sein Bruder Mario Olympia-Gold. Ein gutes Omen? Cornelia Hütter will in Südkorea ihrem Spitznamen Vollgas Conny alle Ehre machen. Das Steirer-Girl reist mit einem Saisonsieg (Abfahrt) und einem Super-G-Stockerl an. Schneller Manuel Feller. Kommt er fehlerfrei ins Ziel, ist bei ihm in den technischen Ski-Disziplinen auch Gold drin. Benjamin Karl erholte sich pünktlich vor den Spielen in Rekordzeit von einer Knöchelverletzung. Wie, bleibt vorerst sein Geheimnis. Snowboard-Queen Julia Dujmovits eroberte in Sotschi Gold. Fix: Sie bestreitet ihre letzten Spiele. Vielleicht sogar ihre letzte Saison. Stephanie Venier ist amtierende Vize-Weltmeisterin in der Abfahrt.

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Die erste Medaillen-Entscheidung bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang ist gefallen. Die Schwedin Charlotte Kalla siegte im Skiathlon der Damen über 15 Kilometer Langlauf. Sie verwies die Norwegerin Marit Bjørgen auf Rang zwei. Die Finnin Krista Pärmäkoski wurde Dritte. Bjørgen holte bereits ihre elfte Olympia-Medaille.

Die Österreicherin Teresa Stadlober hielt lange in der Spitzengruppe mit. Auf den letzten Kilometern musste sie sich aber zurückfallen lassen und konnte im Kampf um die Medaillen nicht mitmischen.

Am Ende belegte sie den starken siebten Rang. Auf eine Medaille fehlten ihr rund 16 Sekunden.

"Ich freue mich voll. Es war heute mit dem Wind sehr schwierig zu laufen. Das kostet viel Energie. Ich bin glücklich über den siebten Platz", sagte Stadlober in einer ersten Reaktion.


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(Heute Sport)

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