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02.01.2013

WM-Kader des ÖSV

Kaum noch Startplätze im Super-G und RTL

ÖSV-Team

Auch Johannes Kröll, Joachim Puchner, Florian Scheiber, Georg Streitberger und Matthias Mayer kämpfen um die letzten Startplätze (© APA)

Nur langsam nimmt Österreichs Herren-Team für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming Formen an. Einige Athleten stehen in den bis zu den "Heimspielen" noch ausstehenden Weltcup-Stationen in Zagreb, Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Moskau gehörig unter Druck, andere wie Marcel Hirscher, Hannes Reichelt oder Klaus Kröll haben ihr Leiberl wohl fix. Das Maximal-Kontingent beträgt 24 Rennläufer pro Nation, aber höchstens 14 pro Geschlecht.

Für Österreichs Herren hingen die Goldmedaillen vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen zu hoch, womit es keinen zusätzlichen Startplatz in einer der fünf Disziplinen gibt. Der letzte Riesentorlauf vor der WM steht bereits am 12. Jänner in Adelboden auf dem Programm, neben Superläufer Hirscher (ein Sieg, zwei zweite und ein dritter Rang) schafften es bisher Hannes Reichelt (6.), Marcel Mathis und Benjamin Raich (jeweils 8.) sowie Christoph Nösig (9.) in die Top-Ten. Für Spezialist Philipp Schörghofer etwa kann die Devise deshalb nur 'Podestplatz in der Schweiz' heißen.

Enges Rennen um Super-G-Plätze
Am 25. Jänner wird in Kitzbühel der letzte Super-G gefahren, Matthias Mayer mit drei Top-Sieben-Rängen als konstantester Läufer sowie Joachim Puchner und Reichelt als jeweils einmal Dritte dürften so gut wie sicher im Aufgebot stehen. Dahinter matchen sich Klaus Kröll, Georg Streitberger, Max Franz (kehrt nach Verletzungspause zurück), aber auch Florian Scheiber und Raich, der bei der WM-Generalprobe beim Weltcupfinale im März 2012 in Schladming Fünfter geworden war. Hirscher kam auf der Planai als Dritter auf das Podest, blieb im laufenden Winter beim einzigen Speed-Antreten als 32. aber außerhalb der Punkteränge.

Alles offen in der Abfahrt
Noch viel tun kann sich in den verbleibenden zwei Abfahrten in Wengen und Kitzbühel, Reichelt als Bormio-Sieger und Kröll als Weltcupkugelverteidiger und mit drei Top-Neun-Rängen in der Tasche dürfen ebenfalls als Fixstarter angesehen werden. Der Kärntner Franz war in Lake Louise hervorragender Zweiter, fiel danach aber wegen Gehirnerschütterung aus. Bleibt abzuwarten, wie sein Comeback verläuft. Scheiber, Streitberger, Puchner, Romed Baumann sind nur einige der weiteren Anwärter auf eines der noch offenen Tickets.

Slalom: Drei Plätze für fünf Kandidaten
Im Slalom gibt es nach aktuellem Stand fünf Kandidaten für drei Plätze, Saisonsieger Hirscher wird das Quartett anführen. Reinfried Herbst, Manfred Pranger, Raich, Wolfgang Hörl und Mario Matt rittern um ihre Startberechtigung. Aber auch Jungspund Manuel Fellner oder Routinier Rainer Schönfeldner haben die Hoffnungen noch nicht aufgegeben. Möglichkeiten sich in den Vordergrund zu spielen, bieten sich noch zuhauf bei den Events in Zagreb, Adelboden, Wengen und Kitzbühel. In der Super-Kombination ist noch alles offen, da die erste des Winters erst für 18. Jänner in Wengen angesetzt ist.

APA/red

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