Sommersport

Handball-EM: Kroatien war eine Nummer zu groß

Österreich fand anfänglich nur schwer in die Partie, die vor allem in der ersten Hälfte von den Defensivreihen dominiert wurde. Erst nach rund fünf Minuten durften die rund 8.000 Fans in der Wiener Stadthalle das erste österreichische Tor bejubeln. Kroatien kontrollierte die Partie zwar über weite Strecken konnte sich aber nie richtig absetzen. Mit einem knappen 11:10-Vorsprung gingen die Kroaten in die Pause.

Danach kam Kroatien deutlich frischer aus der Kabine. Das ÖHB-Team rannte ständig einem Rückstand von hinterher. Mit Fortdauer der zweiten Hälfte ging es aber immer enger zu. 20 Minuten vor Schluss hatte Österreich auf 13:13 ausgeglichen. Doch dann wurde es emotionell. Die teilweise merkwürdigen Entscheidungen des schwedischen Schiedsrichtergespanns brachten Österreichs Teamchef Dagur Sigurdsson auf die Palme.

Sigurdsson wurde ausgeschlossen
Kurz vor Schluss, als Österreich nur mit einem Tor zurücklag, wurde Sigurdsson dann auf die Tribüne verbannt. Dadurch musste auch ein österreichischer Spieler für zwei Minuten auf die Strafbank. Kroatien nützte das aus und erhöhte den Vorsprung auf drei Tore. Am Ende gewannen die Kroaten mit 26:23. Österreich hat somit auch keine rechnerische Möglichkeit mehr, am Halbfinale teilzunehmen. Im letzten Hauptgruppenspiel am Donnerstag (18 Uhr) gegen Russland geht es somit nur noch um die Ehre.


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