Sommersport

Handball-EM: Österreich gegen Dänemark

Das Handball-Paradies befindet sich von 19. bis 31. Jänner in Österreich. Die 16 besten Nationen duellieren sich in Graz (Russland, Ukraine, Kroatien, Norwegen), Linz (Österreich, Dänemark, Island, Serbien), Innsbruck (Deutschland, Polen, Schweden, Slowenien) und Wr. Neustadt (Frankreich, Ungarn, Spanien, Tschechien) um den Titel des Europameisters. Das Turnier ist die größte Handball-Veranstaltung, die in Österreich je stattgefunden hat.


Österreich erstmals dabei

Die rot-weiß-rote Mannschaft beginnt das Abenteuer Handball-EURO heute in der Linzer Intersport-Arena. Ähnlich wie die österreichischen Fußballer im Jahr 2008, nehmen auch die heimischen Handballer als Veranstalter erstmals an der Jagd nach der Goldmedaille teil. Die Anspannung ist spür- und sichtbar, aber dennoch sind die Beteiligten froh, dass die Heim-EURO endlich startet. „Das war fast wie eine Schwangerschaft, die mehrere Jahre gedauert hat“, sagt Chefcoach Dagur Sigurdsson, der seinen Kader noch einmal verkleinerte und Keeper Filzwieser sowie Jochum und Wöss aus dem Aufgebot nahm.

Beinahe zwei Jahre hat sich die rot-weiß-rote Truppe nun auf das Großevent im eigenen Land vorbereitet. „Heute ist der Tag, auf den wir alle hingearbeitet haben. Wir wollen jetzt nicht nur mitspielen, sondern auch punkten“, fordert Kapitän Viktor Szilagyi.

Titelverteidiger zum Auftakt
Österreichs erster Gegner ist kein Geringerer als Titelverteidiger Dänemark. „Sie mögen keinen harten Handball, dementsprechend müssen wir agieren. Ich habe gelesen, dass die dänischen Teamspieler schon jetzt über unsere harte Spielweise jammern. Und das ist gut so“, erklärt Vytautas Ziura, der in Dänemark bei Vilborg spielt.

Weitere Gruppengegner sind Island und Serbien. Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Hauptrunde, den die Top-3-Teams jeder Gruppe schaffen. Danach geht es in zwei Hauptrunden in Wien und Innsbruck weiter. Kein leichtes Unterfangen, doch das Nationalteam hat Potential.


Mannschaft hat Potential

Kapitän Viktor Szilagyi gewann mit Kiel die Champions League, Konrad Wilczynski wurde in Deutschland Torschützenkönig. Robert Weber nahm bei Magdeburg die Position des ehemaligen Weltklasse-Spielers Stefan Kretschmar ein und mit Nikola Marinovic steht ein Mann im Tor, der sein Geld ebenfalls in der starken deutschen Liga verdient. Roland Schlinger von Meister Bregenz und Lokalmatador Patrick Fölser machen das Nationalteam noch ein Eck stärker.


Die Vorrunden-Spiele Österreichs (jeweils live in ORF1)
Österreich - Dänemark (19. Jänner, 18:00 Uhr)
Österreich - Island (21. Jänner, 18:00 Uhr)
Österreich - Serbien (23. Jänner, 18:00 Uhr)



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