Sommersport

Mirna Jukic schwimmt an Medaille vorbei

Österreichs Goldfisch Mirna Jukic stand zum dritten Mal nach 2001 und 2003 in einem Langbahn-WM-Finale über 100 Meter Brust. In Rom qualifizierte sich die 23-Jährige mit der sechstbesten Zeit (1:06,83 Minuten) souverän für den Endlauf.


In diesem war die Wienerin allerdings chancenlos. Jukic verbesserte zwar den österreichischen Rekord auf 1:06,75, verpasste als Siebente aber eine Medaille klar. Gold ging an die Top-Favoritin Rebecca Soni in 1:04,93.


Rogan ging baden

Für Markus Rogan begann die Weltmeisterschaft mit einem herben Dämpfer. Der Wiener verfehlte das Finale über 100 Meter Rücken klar und wurde nur Gesamt-Elfter. Der amtierende Europameister über diese Distanz ist aber in prominenter Gesellschaft. Auch Weltrekordler Aaron Peirsol schied im Semifinale aus. "Schwimmen ist brutal. Ich habe versucht, mich an den Stärksten zu orientieren, aber die sind davongezogen. Am Beispiel Peirsol sieht man, dass es nicht so einfach ist, ein WM-Finale zu erreichen“, analysierte Rogan.


Rogan: "Die anderen sind keine Wappler"

Über seine Paradestrecke über 200 Meter Rücken will der Wiener noch einmal angreifen: "Ich möchte es probieren und hoffe, dass sich das Semifinale ausgeht. Es war und ist mein Lieblingsrennen." Dass der Einzug ins Finale schwer wird, ist Rogan bewusst. "Die anderen sind ja keine Wappler, daher wird es verdammt hart werden", gestand der 27-Jährige.


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