Sommersport

ÖHB-Sieg in Härteschlacht gegen Russland

Das abschließende Hauptrundenmatch gegen den Olympiasieger von 2000 sowie zweifachen Weltmeister verlangte von den Österreichern auch körperlich einiges ab. Russland spielte vor allem mit viel Körpereinsatz, was in etlichen unschönen Szenen endete. Kurioser Höhepunkt der Härteorgie war die 39. Minute, als gleichzeitig vier Russen und zwei Österreicher von der Strafbank aus ihre stark dezimierten Teams beobachteten.

Die Russen verschafften sich mit ihren Härteeinlagen zu Beginn viel Respekt. Doch den Österreichern gelang es Mitte der ersten Hälfte, das Ruder herumzureissen und die Partie zu drehen. Einmal mehr zeichnete sich der junge Thomas Bauer im Tor der Österreicher mit Glanzparaden aus. Doch etwas überraschend gingen die Österreicher mit einem 17:15-Vorsprung in die Pause.

Österreicher dominierten die zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Österreicher, angefeuert von einer fast ausverkauften Stadthalle, das Geschehen am Platz. Auch wenn die Russen teilweise wieder bis auf ein Tor herankamen, ließen sich die Österreicher nicht aus der Ruhe bringen. Acht Minuten vor dem Ende hatte die ÖHB-Truppe den Vorsprung sogar auf vier Tore erhöht. Zum Ende hin holten die Russen zwar noch auf, aber Österreich gewann hochverdient mit 31:30.

Mit diesem Sieg beendet Österreich die Handball-EM auf dem geteilten zehnten Platz - das beste Resultat seit Österreichs Herren 1938 Vize-Weltmeister wurden. Durch beachtliche Leistungen während des gesamten Turniers gelang es der Truppe von Chefcoach Dagur Sigurdsson, große Handball-Nationen wie Russland oder Serbien hinter sich zu lassen.


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