Blasphemie oder Spaß?

Aufregung um "Jesus" beim Berlin-Marathon

41. Berlin-Marathon

Im Mittelpunkt der Aufregung: Der "Jesus"-Marathon-Mann

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41. Berlin-Marathon

Im Mittelpunkt der Aufregung: Der "Jesus"-Marathon-Mann

Dass der Kenianer Dennis Kimetto bei der 41. Auflage des Berlin-Marathon in 2:02:57 als erster Mensch die Distanz unter 2:03 Stunden lief, ging letztendlich fast unter. Für Aufregung sorgte nämlich ein Teilnehmer, der als "Jesus" verkleidet mit einem Kreuz am Rücken die Strecke in Angriff nahm.


Nachdem die Fotos vom Marathon veröffentlicht wurden, gab es in den sozialen Netzwerken kein Halten mehr. "Blasphemie", "Frechheit", "Skandal", meinten die einen. Als "Spaß" und "kreative Aktion" bezeichneten es die anderen. Der Grund der Aufregung: Ein Läufer hatte sich als "Jesus" verkleidet und rannte die Strecke mit einem Kreuz am Rücken barfuß ab. Irritierte Blicke bei den Läufern und teils Anfeindungen aus dem Publikum waren die Folge.

Seitdem wird gerätselt, wer sich hinter der "Jesus"-Aufmachung verbirgt. Laut Starterliste handelt es sich bei dem laufenden Heiland und einen Japaner, der die Strecke schlussendlich in 05:56:54 Stunden schaffte. Unklar ist auch, ob es sich um jenen Mann handelt, der bereits öfters bei Marathon-Veranstaltungen als "Jesus" in Erscheinung trat. Er wurde etwa beim New York Marathon im November 2013 oder beim Tokyo Marathon im Februar 2014 entdeckt.

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