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04.03.2012

Skandal im Football

NFL-Spieler bezahlt, um Gegner zu verletzen

Detroit Lions quarterback Stafford scores a touchdown as New Orleans Saints' Harper defends on the play in the third quarter of their NFL NFC wildcard playoff football game in New Orleans

Die Spieler der New Orleans Saints (hier in schwarz) sollen dafür bezahlt worden sein, andere Spieler so hart zu treffen, dass sie vom Feld müssen (© Sean Gardner / Reuters)

Die National Football League (NFL) wird von einem Skandal um Bonuszahlungen für absichtliche Verletzungen erschüttert. Die US-Profiliga ermittelt daher gegen die Defense der New Orleans Saints.

Diese soll in den vergangenen drei Jahren Spieler belohnt haben, die gegnerische Akteure so hart getroffen hatten, dass sie das Feld verlassen mussten. Zuvor soll das System laut Medienberichten auch bei den Washington Redskins praktiziert worden sein. Drahtzieher war offensichtlich Defensive Coordinator Gregg Williams, der von 2004 bis 2007 bei den Redskins und von 2009 bis 2011 bei den Saints tätig gewesen ist.

Mittlerweile arbeitet der 53-Jährige bei den St. Louis Rams. Williams soll den Topf verwaltet haben, aus dem sich die illegalen Bonuszahlungen gespeist haben. Die nötigen Geldmittel sollen laut Medienangaben nicht von den NFL-Teams, sondern von den Spielern selbst gekommen sein.

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