Alles nur Betrug! Sportmix

Rollstuhlfahrerin war nie gelähmt

Rollstuhlfahrerin war nie gelähmt

Handbike-Star Van der Vorst: Die Niederländerin gibt zwei Jahre nach ihrer "Heilung" zu, doch nie gelähmt gewesen zu sein (© dapd)

Monique van der Vorst
Handbike-Star Van der Vorst: Die Niederländerin gibt zwei Jahre nach ihrer "Heilung" zu, doch nie gelähmt gewesen zu sein
Niederländische Rollstuhl-Heldin war in Wirklichkeit nie gelähmt.

Am falschen Fuß erwischt! Monique van der Vorst rührte Millionen mit Doppel-Paralympics-Silber, WM-Titeln und einer Wunderheilung zu Tränen. Doch es war alles nur Betrug. Wie sich jetzt herausstellte, war die 27-Jährige nie gelähmt, das Wunder ein Schwindel. "Ich habe nicht gelogen, ich habe mich nur schlecht ausgedrückt", entschuldigt sie sich.

Rückblick: 1999 unterzog sich Van der Vorst einer Knöchel-Operation. Es gab Komplikationen, sie verließ das Spital im Rollstuhl. Und startete eine Sport-Karriere im Handbike. Bis März 2010. Nach einem Crash im Trainingslager auf Mallorca schrieb sie auf ihrer Homepage: "Ich kann wieder gehen!"

Nachbarn und Kollegen meldeten Zweifel an. Sie sahen Van der Vorst schon vorher laufen. "Das war mir nicht bewusst", meint sie. "Mein Arzt vergleicht mich mit einem Auto. Der Motor war nicht kaputt, ich wusste nur nicht mehr, wie man fährt."

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