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13.05.2012

Aufruhr wegen blauem Sand

Williams bezeichnet ATP-Spieler als Würstchen

SPAIN TENNIS MADRID OPEN

Serena Williams serviert auf dem Belag, gegen den die "Würstchen" protestieren. (© EFE)

Nicht wirklich verständnisvoll äußerte sich Madrid-Siegerin Serena Williams über Novak Djokovic, Rafael Nadal und einige andere Kollegen, die sich so sehr über den blauen Sand beschwert hatten.

"Frauen sind einfach viel härter als Männer. Deshalb bekommen auch wir die Babys, ihr Burschen könntet Kinder nie zur Welt bringen", sagte die US-Amerikanerin nach ihrem glatten 6:1,6:3-Finalsieg über Wiktoria Asarenka (BLR).

"Wir Frauen beschweren uns nicht, wir geben einfach unser Bestes. Auf der WTA-Tour sind wir wirkliche Darsteller und gehen nicht da raus und sind 'Würstchen' ", meinte Williams, die sich da wohl bei einigen ihrer männlichen Kollegen unbeliebt machen wird. Djokovic und Nadal hatten für 2013 ihren Boykott des Turniers angekündigt, wenn der Belag nicht wieder umgestellt wird. Auf die Reaktion der angesprochenen ATP-Herren auf dieses Statement darf man bereits gespannt sein.

Allerdings hatte auch Roger Federer schon am Samstag nicht nur Verständnis für seine mit Boykott drohenden Kollegen geäußert. "Wenn man ein guter Spieler auf Sand sein will, muss man in der Lage sein, überall zu spielen." Mit dieser Einstellung haben jedenfalls Williams und Federer die Turniere gewonnen.

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

skyrider (555)
13.05.2012 23:07

Man kann ja . . .
über Serena Williams geteilter Meinung sein!
Aber: S.W. provoziert ihre Gegnerinnen nicht - wie Hantuchova, S.W. kriegt bei Rückstand nicht das heulende Elend - wie Swonarewa, S.W. gibt nicht die affektierte Schöne - wie Ivanovic (schön sind einige andere auch), sie gibt nicht die überhebliche Zicke - wie Wozniacki (die jetzt lernt, daß es ohne Grand Slam keine Nummer Eins gibt, wenn die echten Einser-Spielerinnen gesund und fit sind), und S.W. kämpft - wie Kuznetsova, Na Li, Stosur!
UND: S.W. sagt offen, was Sache ist!


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