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26.06.2012

Wimbledon-Matches

Nadal siegt, Melzer und Paszek als Regenopfer

Rafael Nadal hatte bisher in Wimbledon wenig Mühe

Rafael Nadal hatte bisher in Wimbledon wenig Mühe (© ANDY RAIN (EPA))

Der Spanier Rafael Nadal hat souverän die zweite Wimbledon-Runde erreicht. Der zweifache Wimbledon-Champion setzte sich am Dienstag gegen den Brasilianer Thomaz Belluci mit 7:6(0), 6:2, 6:3 durch.

In der nächsten Runde des mit 19,96 Millionen Euro dotierten Rasen-Grand-Slam-Turniers trifft der als Nummer zwei gesetzte Nadal nun entweder auf den Tschechen Lukas Rosol oder Ivan Dodig aus Kroatien.

Bei den Damen gaben sich Serena Williams und Petra Kvitova keine Blöße. Die viermalige Titelträgerin Williams besiegte Barbora Zahlavova-Strycova aus Tschechin 6:2,6:4. Die tschechische Titelverteidigerin Kvitova bezwang Akgul Amanmuradowa aus Usbekistan mit 6:4,6:4.

Österreicher-Matches fielen Regen zum Opfer
Die Auftakt-Partien von Jürgen Melzer und Tamira Paszek beim Tennis-Grand-Slam in Wimbledon sind am Dienstagabend wegen leichten Regens und in Anbetracht der allmählich einbrechenden Dunkelheit auf Mittwoch vertagt worden. Melzer hatte unmittelbar vor der Unterbrechung gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka bei 3:6,7:6(2),2:6,6:4,5:4 drei Matchbälle vergeben. Es geht bei Einstand weiter. Paszek nimmt gegen die Dänin Caroline Wozniacki (7) einen 2:2-Zwischenstand in den nächsten Tag mit.

Das gut besuchte Match auf Show-Court 12 wogte hin und her, 3:17 Stunden standen sich Melzer und Wawrinka bisher gegenüber. Der Eidgenosse erwischte den besseren Start, nahm Melzer gleich dessen erstes Service zur 2:0-Führung ab und servierte danach aus. Im zweiten Satz präsentierte sich Österreichs Nummer eins aber als weitaus aktiverer Spieler. Nach Break und Rebreak ging es in das Tiebreak, in dem sich Melzer mit einem 7:2 für seine gesteigerte Leistung belohnte.

Der 31-jährige Deutsch Wagramer schien den Schwung gut mitzunehmen, breakte er seinen 27-jährigen Gegner in Satz drei doch gleich zum 1:0. Wawrinka aber schlug gleich zurück und machte nach dem 2:2 vier Games in Folge zur neuerlichen Satzführung. In dieser Phase haderte Melzer mehrmals mit knappen Linienbällen des Olympiasiegers im Doppel von Peking 2008. Hängen ließ er sich aber deswegen ganz und gar nicht, ein Break zum 2:1 reichte dem Weltranglisten-35. schließlich zum 2:2 in Sätzen.

Im Entscheidungssatz ließ sich zunächst Wawrinka ein wenig aus der Fassung bringen, als es auf dem Nebenplatz nach dem dort fixierten Sieg des Argentiniers Juan Martin del Potro ziemlich laut wurde. Diesbezügliche Diskussionen mit dem Schiedsrichter fruchteten natürlich nicht. Jedenfalls gelang Melzer kurz danach das scheinbar entscheidende Break zum 3:2, zum Siegesjubel bei seinem elften Antreten in einem Einzel-Hauptbewerb in Wimbledon kam es aber nicht mehr.

Die Österreicherin Patricia Mayr-Achleitner hat ihren dritten Hauptfeld-Erfolg in einem Grand-Slam-Einzel verpasst. Die 25-Jährige unterlag am Dienstag in der ersten Runde von Wimbledon der 26-jährigen US-Amerikanerin Varvara Lepchenko nach 71 Minuten 2:6,3:6. Bisher hat Mayr-Achleitner nur jeweils 2009 bei den Australian Open und in Wimbledon ein Major-Einzel gewonnen.

Die abgebrochenen Partien werden übrigens auf den Plätzen fortgesetzt, auf denen sie angefangen wurden. Melzer ist nach einer für 12.30 Uhr MESZ angesetzten Damen-Partie an der Reihe, Paszek darf nach dem 14.00-Uhr-Match des Schweizers Roger Federer (3) gegen den Italiener Fabio Fognini erneut auf den Centre Court einmarschieren. Zudem ist das Auftakt-Doppel des Wieners Alexander Peya mit dem Serben Nenad Zimonjic (6) gegen die Australier Chris Guccione/Lleyton Hewitt angesetzt (nicht vor 18.00 Uhr).

APA/red.

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