Beachvolleyball Sportmix

Heimische Teams beim Grand-Slam bisher blass

Alexander Horst und Clemens Doppler

Alexander Horst und Clemens Doppler stehen in Klagenfurt mit dem Rücken zur Wand

Alexander Horst und Clemens Doppler

Alexander Horst und Clemens Doppler stehen in Klagenfurt mit dem Rücken zur Wand

Der Beach-Volleyball-Grand-Slam 2012 in Klagenfurt ist kein Turnier der Österreicher. Die Olympia-Starter Clemens Doppler/Alexander Horst stehen bei ihrer Generalprobe für die Spiele in London nach zwei Niederlagen bereits in der Gruppenphase vor dem Aus.

Doppler/Horst waren mit ihren Vorstellungen gegen die Schweizer Sascha Heyer/Sebastien Chevallier und die Niederländer Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen alles andere als zufrieden, verloren beide Spiele 0:2. "In Klagenfurt erwartet jeder Wunderdinge von dir. Es hat aber von Anfang an überhaupt nichts funktioniert", gestand Doppler. "Vor allem im ersten Match habe ich schlecht gespielt, das nehme ich auf meine Kappe."

Gegen Brouwer/Meeuwsen verloren Österreichs Olympia-Starter heuer bereits zum dritten Mal. Am Freitag (12.20 Uhr) wartet nun ein echtes Endspiel. Gegen die brasilianischen Mitfavoriten Pedro/Marcio Araujo muss unbedingt einen Sieg her, um im Turnier zu bleiben. Sollten die Niederländer auch ihr drittes Gruppenspiel gewinnen, müssen Doppler/Horst aber zudem auf das Punkteverhältnis hoffen. "Die Brasilianer sind schon ein ordentliches Kaliber", meinte Doppler. "Jetzt haben wir aber nichts mehr zu verlieren", ergänzte Horst. "Wir haben gekämpft - das war das einzig Positive heute."

Robin Seidl und Alexander Huber

Robin Seidl und Alexander Huber sind bisher der Lichtblick

Huber/Seidl mit einzigem Lichtblick bei den Herren
Den einzigen Matchsieg aller drei ÖVV-Herrenteams fuhren am Donnerstag ihre Trainingskollegen Alexander Huber/Robin Seidl ein, die schon im Vorjahr beim Heimturnier überzeugt hatten. Sie schlugen die Kanadier Christian Redmann/Ben Saxton 2:1. Die Kärntner spielen damit am Freitag (13.20 Uhr) gegen die Ex-Europameister Reinder Nummerdor/Richard Schuil um den Aufstieg, selbst der Gruppensieg ist möglich. Schon im Vorjahr hatten die Lokalmatadore die Niederländer eliminiert.

Auch Daniel Müllner/Jörg Wutzl stehen nach zwei Niederlagen vor dem Aus. Die Youngsters überzeugten aber mit einem Satzgewinn gegen die brasilianischen Vorjahressieger Ricardo/Pedro Cunha.

Schlechteste Bilanz seit 2000 droht
Im Vorjahr erreichte mit den Schwaigers zumindest ein ÖVV-Team das Achtelfinale. Schlechter hat Österreich beim Grand Slam am Wörthersee seit 2000 nicht mehr abgeschnitten. Die Damen können die Bilanz nicht mehr retten. Cornelia Rimser/Sabine Swoboda scheiterten erwartungsgemäß, Montagnolli/Hansel überraschend bereits in der Gruppenphase.

Montagnolli verabschiedete sich mit einem 1:2 gegen die deutschen Ex-Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig aus Klagenfurt. Die 33-jährige Tirolerin, mit Hansel im Vorjahr EM-Zweite, beendet ihre Karriere.
Doris und Stefanie Schwaiger erreichten bei ihrer Olympia-Generalprobe zumindest die Zwischenrunde. Dort zogen die Niederösterreicherinnen im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale aber das schwerstmögliche Los.

Doris Schwaiger und Stefanie Schwaiger

Gut gespielt, aber glücklos: Doris Schwaiger und Stefanie Schwaiger

Schwaigers verloren trotz ansprechener Leistung
Gegen die als Nummer fünf gesetzten Brasilianerinnen Talita/Maria Antonelli boten die Schwaiger-Schwestern zwar eine starke Vorstellung, unterlagen aber nach Satzführung mit 1:2 (26,-17,-12). "Das Ergebnis ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber mit der Leistung können wir zufrieden sein", meinte Doris Schwaiger. "Das ist eine Weltklasse-Mannschaft."

Die Olympia-Form der Waldviertlerinnen scheint zu stimmen - auch wenn das Rang 17 bei den vergangenen drei Grand Slams in Gstaad, Berlin und Klagenfurt nicht in Zahlen ausdrückt. "Wir wissen, dass wir gut drauf sind", versicherte Doris Schwaiger. Vor allem das Service funktionierte. "Von der Leistung her hat es gepasst", sagte auch Stefanie Schwaiger. "Wir sind enttäuscht, aber wir können uns nichts vorwerfen."


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