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23.07.2012

Olympisches Dorf

Dopingspione aus der Besenkammer

Olympisches Dorf Schlafzimmer

Putzpersonal soll im olympischen Dorf nach Doping-Material Ausschau halten. (© Reuters)

In London soll das Olympia-Putzpersonal in Athletenunterkünften oder Umkleideräumen die Augen offen halten, Auffälligkeiten melden und verdächtige Gegenstände wie Spritzen, Kanülen und Plastikbeutel melden.

"Selbstverständlich gibt es keine Aufforderungen an das Personal, im olympischen Dorf geheimdienstlich tätig zu werden", sagte Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), begrüßt aber die neue und ungewöhnliche Aktion: "Ich finde das gut und richtig."

Schließlich gebe es die strikte "No-Needle-Policy" des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). "Spritzen dürfen nur befugte Ärzte oder Fachpersonal einsetzen. Für eine entsprechende sichere Verwahrung muss gesorgt werden", erklärte Vesper.

Um Doping-Betrügern auf die Spur zu kommen, will man nicht allein auf die vorgesehenen über 5.000 Kontrollen vertrauen. "Es ist extrem wichtig, so viel belastendes Material wie möglich zusammenzutragen", hatte Jonathan Harris, Vorsitzender der Anti-Doping-Kämpfer der Spiele 2012, unlängst bei der Vorstellung der Maßnahme gesagt.

Österreichs Athleten kennen das Prozedere
Schließlich haben Reinigungskolonnen schon bei früheren Olympischen Spielen in den olympischen Dörfern regelmäßig gebrauchte Spritzen oder Nadeln gefunden. "Das war zu oft der Fall", hatte Arne Ljungqvist, der Vorsitzende der medizinischen Kommission des IOC, betont. Deshalb hat das IOC auf seiner 123. Vollversammlung Injektionsnadeln bei den London-Spielen verboten.

Bereits bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City hatten Putzhilfen im Quartier der ÖSV-Langläufer Utensilien gefunden, die auf Bluttransfusionen hinwiesen. Vier Jahre später in Turin wurden ähnliche Gerätschaften bei einer Polizeirazzia in Außenquartieren österreichischer Biathleten und Langläufer entdeckt.

"Wer betrügt, wird kein Gold gewinnen"
David Cowan, Leiter des 20 Millionen Pfund (25,7 Mio. Euro) teuren Doping-Analyselabors in London, glaubt zudem, fast alle Sportbetrüger mit wissenschaftlicher Akribie bei den Spielen ertappen zu können. "Wer betrügt, wird kein Gold gewinnen", meinte der Biochemiker im Vertrauen auf Fortschritte bei den hochsensiblen Analysemethoden. "Wir sind auch in der Lage, die neuen Designer-Drogen zu entdecken."

Insgesamt jeder zweite Athlet wird in London getestet werden, jeder Medaillengewinner generell. Etwa 1.000 Mitarbeiter der sogenannten Doping-Workforce sind in die größte Kontrollaktion in der Olympia-Geschichte eingebunden. Hinzu kommen 150 Anti-Doping-Wissenschaftler, die rund um die Uhr die Urin- und Blutproben analysieren und auswerten.

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