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23.07.2012

Kitzbühel

Thiem & Fischer kämpften hart, aber vergeblich

ATP TENNISTURNIER KITZBÜHEL THIEM

Nach 2:10 Stunden musste sich der erst 18-jährige Niederösterreicher Dominic Thiem dem ATP-Ranglisten-62. Klizan vor 4.300 Zuschauern mit 1:6,6:3,5:7 geschlagen geben (© APA)

Hart gekämpft und unglücklich verloren. Zum Auftakt des mit 410.175 Euro dotierten bet-at-home Cups in Kitzbühel sind die ersten beiden Österreicher ausgeschieden. Sowohl Dominic Thiem gegen den als Nummer fünf gesetzten Slowaken Martin Klizan als auch Martin Fischer gegen den ungarischen Qualifikanten Attila Balazs verloren am Montag ihre Erstrundenpartien jeweils knapp in drei Sätzen.

Die restlichen beiden Österreicher sind am Dienstag im Einsatz. Andreas Haider-Maurer trifft auf den Letten Ernests Gulbis, die Nummer sieben in Kitzbühel, und Philipp Oswald auf den Deutschen Philipp Brands (ab 14.50 Uhr live ORF Sport +).

Nach 2:10 Stunden musste sich der erst 18-jährige Niederösterreicher Dominic Thiem dem ATP-Ranglisten-62. Klizan vor 4.300 Zuschauern mit 1:6,6:3,5:7 geschlagen geben. Im Entscheidungssatz kassierte Thiem ein Break zum 3:5, konterte aber sofort mit dem Rebreak. Als der frischgekürte österreichische Staatsmeister zum 6:6-Ausgleich aufschlug, plagten ihn - speziell nach einem gewonnenen, tollen Ballwechsel - Krämpfe im Oberschenkel und er musste letztlich doch wie im Vorjahr bei seinem ATP-Debüt in der ersten Runde die Segel streichen.

"Ein Anfängerfehler, der mir nicht mehr passieren wird. Ich hätte eine Verletzungspause nehmen sollen", bekannte Thiem nach dem Match freimütig. "Ich bin körperlich schwach geworden. Das darf nicht passieren. Wäre ich körperlicher fitter, hätte ich trotz meiner Nervosität länger durchhalten können." Für Thiem war es sein viertes Antreten bei einem ATP-Turnier. "Und es war eine durchschnittliche Partie. Nach einem schlechten Beginn habe ich im zweiten ein glückliches Break geschafft, um schließlich körperlich einzugehen", gestand der Niederösterreicher.

Auch für Martin Fischer gab es gegen Balazs nach 2:03 Stunden kein Happy End: Noch in der Vorwoche hatte Fischer in Gstaad die Nummer 8 der Welt, den topgesetzten Serben Janko Tipsarevic, im Achtelfinale an den Rand der Niederlage getrieben, doch beim Heimturnier kam für den Vorarlberger schon in Runde eins gegen den Weltranglisten-261., den ungarischen Qualifikanten Balazs, mit 3:6,6:1,6:7(2) das Aus.

Ein schnelles Break gegen den leichten Favoriten entschied den ersten Satz zugunsten des Ungarn. Dann kam der 26-jährige Fischer besser ins Spiel und gewann den zweiten Durchgang klar mit 6:1. Im Entscheidungssatz lag der ATP-224. aus Vorarlberg nach einem Break schon 3:1 in Front und hatte da die Chance auf ein weiteres Break. Doch dann verlor Fischer selbst zum 3:3 den Aufschlag und musste sich letztlich im Tiebreak noch klar geschlagen geben.

Als Grund für die Niederlage führte Fischer mentale Nuancen an. "Es waren Kleinigkeiten, sonst würde ich als Sieger hier stehen", sagte der Vorarlberger. "Es ist einfach schwer zu verstehen, aber es liegt alles so eng zusammen. Nachdem Spiel gegen Tipsarevic gab es einen Hype, den ich nicht bremsen wollte, es gab aber auch Druck dadurch." Fischer bekannte jedoch auch, dass sein Spiel konstanter werden müsste und er an seiner mentalen Verfassung noch zu arbeiten hätte.

Für die große Überraschung sorgte hingegen der 22-jährige Stephan Tumphart. Der Oberösterreicher siegte - freilich auch dank seines starken deutschen Doppelpartners Philipp Kohlschreiber - in der ersten Runde gegen Lukas Rosol/Horacio Zeballos (CZE/ARG) mit 5:7,6:4,10:5. Der Hobbyspieler des TC St. Valentin hatte im Zuge der "Spiel Deines Lebens"-Aktion sein erstes Antreten auf der ATP-Tour gewonnen. Tumphart setzte sich in dieser Verlosung gegen 4.212 Mitbewerber durch.

"Es war einfach unglaublich", strahlte Tumphart, der im Sommer dreimal und im Winter zweimal pro Woche trainiert. "Die Begeisterung der Fans war irre. Ich war eigentlich sehr nervös, aber Philipp hat mir das ganze Match über geholfen", bedankte sich der Student der technischen Physik, der sonst in der Landesliga B spielt, bei seinem Profipartner.

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