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14.08.2012

Terminator als Erlöser

Unzufriedene Österreicher wollen "Arnie" zurück

LONDON 2012 Arnold

Arnie schaut den Olympioniken zu. Hätte er es besser gekonnt? (© EPA)

Die Österreicher und Österreicherinnen sind hochgradig unzufrieden mit dem Abschneiden der medaillenlos gebliebenen österreichischen Olympiamannschaft bei den Spielen 2012 in London. Gleich 79 Prozent beantworteten die Frage des Klagenfurter Humaninstituts, ob sie mit den Leistungen zufrieden gewesen seien, mit "nein", nur 12 Prozent waren zufrieden. Gleichzeitig wurde gefragt, wer Österreichs Sommersportler auf die Siegerstraße bringen könnte. Das wäre laut Umfrage am ehesten "Terminator" Arnold Schwarzenegger.

Schwarzenegger weilte zwar während der Spiele in seiner steirischen Heimat und stattete auch Olympia in London einen Besuch ab, was der Schauspieler, ehemalige Bodybuilder und Ex-Gouverneur Kaliforniens von dieser "Ehre" hält, war aber nicht bekannt. Nach "Arnie" (84 Prozent) trauen die Österreicher laut der Umfrage (offene Frage, Mehrfachantworten möglich) am ehesten Ski-Star Hermann Maier (78 Prozent) bzw. Springerlegende Toni Innauer (74 Prozent) zu, als Leitfiguren Österreichs Sommersport voranzubringen.

Befragt wurden von dem tiefenpsychologisch orientierten Sozialforschungsinstitut österreichweit 850 Personen nach dem Quotaverfahren. Die Frage nach den Ursachen für das schlechte Abschneiden wird darin mit fehlender Motivation (78 Prozent), schlechter Organisation (69 Prozent) sowie der Mentalität der Österreicher (54 Prozent/jeweils Mehrfachnennungen möglich) beantwortet.

Sport macht "gesund" und "hart"
Einen Zusammenhang zwischen der Leistung im Sport und dem Erfolg in der Schule sehen 62 Prozent, Sport selbst ist laut der zwischen 10. und 14. August erfolgten Umfrage gesund (81 Prozent) und macht vor allem "hart" (90 Prozent/jeweils Mehrfachnennungen), trage aber auch überragend zur Persönlichkeitsentwicklung bei (71 Prozent) bei. Eine verstärkte Förderung des Schulsports würde laut 57 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen auch das Bildungssystem voranbringen.

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