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15.08.2012

Wegen Wechsel zu Yamaha

Casey Stoner zweifelt an Valentino Rossis Talent

Casey Stoner und Valentino Rossi

Stoner zweifelt an Rossis Können (© dapd/APA)

Dass Valentino Rossi nach zwei Jahren bei Ducati wieder zurück zu Yamaha wechselt (Heute.at berichtete), bedeutet für Casey Stoner, dass der neunfache Weltmeister kein guter Pilot ist. Der Australier lästert ordentlich über den "Doctor" ab.

2007 wurde Stoner der bislang erste und einzige Weltmeister auf einer Werks-Ducati. Im Vorjahr fuhr der Australier mit Honda seinen zweiten Titel ein, ehe er bekanntgab, dass er Ende 2012 seine Karriere beenden wird. In Anbetracht dessen äußerte er gegenüber MCN seine unverblümte Meinung über den wohl prominentesten Fahrer im MotoGP-Feld - Valentino Rossi.

Valentino Rossi

Rossis Ergebnisse auf Ducati lassen zu wünschen übrig (© Reuters)

"Es tut mit sehr leid für Ducati, dass er zu ihnen gegangen ist und dann nichts anderes gemacht hat, als sich über das Motorrad zu beschweren. Wir haben all das Gerede gehört, dass er Ducati zu wahrer Größe führen wird, aber Resultate haben wir nicht gesehen", so der 26-Jährige. In der Tat hat Rossi in zwei Jahren nicht mehr als zwei Podestplätze einfahren können.

Rossi ohne gutes Motorrad nichts wert?
Dies lässt Stoner an Rossis Fahrkünsten zweifeln. "Es ist offensichtlich, dass er ein sehr gutes Motorrad benötigt, um zu gewinnen", erklärte der Australier und verweist darauf, dass Rossi in dieser Saison unter anderem gegen Markenkollegen wie Nicky Hayden und Hector Barbera das Nachsehen hat, "und das ist nichts, worauf er stolz sein kann", lästerte der Honda-Pilot.

Stoner wirft dem neunfachen Weltmeister sogar vor, Ducati im Stich zu lassen. "Offensichtlich scheut er die Anstrengungen bei Ducati. Das ist sehr enttäuschend für sie, denn sie tun alles, was sie können, aber er versucht nicht einmal, das Beste daraus zu machen. Er kann mit der Ducati nicht gewinnen, kann sie nicht konkurrenzfähig machen und sucht daher nach einem Ausweg. Er sagte einmal, er wolle seine Karriere bei ihnen beenden, und jetzt verlässt er das Schiff", meinte der Australier.

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