Aktion gelungen! Sportmix

Red Bull Stratos: Live-Ticker zum Nachlesen

Red Bull Stratos: Live-Ticker zum Nachlesen

Wird er im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. (© Red Bull)

Red Bull Stratos

Baumgartner Stratos
Der 43-Jährige liebt es, die Grenzen zu sprengen.

Heute.at tickert Felix Baumgartners zweiten Startversuch live.

Baumgartner landete nach Rekordsprung sicher in Wüste.

Auch die Kapsel kommt langsam runter.

Gratulation!

Felix ist wieder auf der Erde gelandet.

Sein Visier ist offen.

Der Wind kommt aus dem Osten. Felix steuert seinen Fallschirm Richtung Wiese.

Felix landet gleich.

Die Familie ist überglücklich.

Freier Fall ging aber nur 4 Minuten und 22 Sekungen - Rekord freier Fall ist nicht gebrochen. (falls Daten korrekt)

Fallschirm ist offen.

Rekord geschafft - Baumgartner hat (vermutlich) die Schallmauer durchbrochen!

Felix fällt bereits seit 3 Minuten.

Kittinger kann Felix hören.

Noch 6 Minuten Sauerstoffversorgung.

2 Minuten freier Fall.

Er hat Kontrolle über seinen Körper.

Er fällt!

Er springt.

Er steht.

Der Countdown beginnt.

Man sieht seine Beine.

Viel Glück

Tolle Aussicht.

Die Türe ist offen.

Felix hat seinen Sitz bereits in Ausstiegsposition gebracht.

Sobald der Druckausgleich fertig ist, kann Baumgartner aussteigen.

Alle warten gespannt.

39.015 Meter sind es bereits.

In der Kabine hat es 11,1 Grad, außen fast minus 10 Grad.

Gleich wird er die Türe öffnen.

Die letzten bangen Sekunden - können sich danach alle wieder in die Arme schließen?

Felix lässt den Druck in der Kabine ab.

Die Zeit ist fast gekommen.

Felix hat seine eigene Sauerstoffversorgung aufgedreht.

Es sind exakt 38.958 Meter.

Der Ballon hat sich fast eingependelt.

Wir drücken ihm die Daumen. Toi, toi, toi

Baumgartner bereitete sich auf Absprung vor.

Punkt für Punkt wird gerade abgearbeitet, damit Felix endlich springen kann.

Felix steigt immer noch - knapp 39.000 Meter.

Langsam wird es ernst!

Die Kapsel steigt immer noch, aber sie hat sich bereits sehr verlangsamt - aber die Höhe ist bereits bei 38.000 Meter! - höher als das Minimum sein sollte.

Die Checkliste wird abgearbeitet - damit Felix springen kann.

Die Kapsel mit Felix hat die 37.200 Meter Grenze überschritten.

Der Aufstieg ist beinahe abgeschlossen.

Jetzt fliegt Felix noch in die Höhe!

So sieht es der Plan vor.

Allerdings öffnet sich ab 600 Meter - wenn Baumgartner in dieser Höhe mit einer Geschwindigkeit von 35 Metern pro Sekunde zur Erde rast - automatisch der Reservefallschirm.

Hoffentlich wird er bei 1.524 Meter seinen Fallschirm auslösen. Sein freier Fall wird zu diesem Zeitpunkt rund fünfeinhalb Minuten gedauert haben, womit er einen neuen Rekord für den längsten freien Fall nach Kittinger mit vier Minuten 36 Sekunden aufstellen wird.

Dann wird er, durch die Luftdichte, bei seinem Flug langsamer.

Der Plan ist bei 32.613 bis 31.090 Meter die Überschallgeschwindigkeit zu erreichen.

Beim Sprung wird Baumgartner in ein Vakuum kommen, dagegen kommt er kaum an, es fällt ihm schwer, seinen Körper in die richtige Position zu bekommen. Das wird erst in einer geringeren Höhe der Fall sein, deswegen ist die Absprungposition so wichtig. Die richtige Körperhaltung sollte er nämlich eingenommen haben, bevor er die Schallmauer durchbricht.

Bei 36.576 Meter Höhe will Baumgartner den Stratosphären-Sprung wagen.

Jetzt hat Felix die bisherige Rekordhöhe für die bemannte Ballonfahrt gebrochen.

Erst nach 30 bis 40 Sekunden nach dem Sprung wird er seinen Körper kontrollieren können.

Baumgartner wird beim "Sprung" einfach gerade runterschreiten, damit er sich nicht unkontrolliert zu drehen beginnt.

Viell. ist der Kittinger Rekord doch noch nicht gebrochen. Nur, wenn er springt. Falls er den Notfallknopf drückt - springt er nicht...

Noch 3000 Meter: Dann ist der nächste Rekord gebrochen: 34.668 Meter: Hier liegt die bisherige Rekordhöhe für die bemannte Ballonfahrt durch Victor Prather und Malcolm Ross aus dem Jahr 1961.

31.333 Meter: Von dieser Höhe absolvierte Joe Kittinger 1960 seinen Sprung, der bisher höchste freie Fall.

30.480 Meter: In dieser Höhe erhöhen sich die Aufstiegsgeschwindigkeit und das Volumen des Ballons von Baumgartner.

Bald ist es soweit: 29.610 Meter: Aus dieser Höhe gelang Baumgartner der zweite Testsprung im Juli 2012, dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von 864 km/h.

Jetstreams gibt es in dieser Höhe keine mehr.

In 24.000 Meter Höhe zieht sich der Ballon zusammen - aber keine Angst, das gehört so.

Felix hat Durst und trinkt. Er hat 5 Flaschen, die er in den Helm einführen kann.

Felix Stirn liegt in Falten.

Bald hat Felix 25.908 Meter erreicht. Dies ist die Höhe, in der hochfliegende Flugzeuge unterwegs sind - wie das Aufklärungsflugzeug SR-71.

Was denkt sich Felix bloß gerade - alleine, in seiner Kapsel, mit so viel Kabel um sich herum?

Alles was gefilmt wird, wird übertragen und gespeichert. Felix teilt sich den minimalen Platz in der Kapsel mit 3,5 Kilometer Kabel.

Es hat nun minus 56 Grad.

24.384 bis 30.480 Meter: Die durchschnittliche Höhe für Wetterballons.

21.828 Meter: Aus dieser Höhe absolvierte Baumgartner im März 2012 den ersten Testsprung und erreichte eine Geschwindigkeit von 586,92 km/h.

Ab dieser Höhe, 21.200 Meter, gibt es keine Vögel mehr.

Felix könnte sich nun jederzeit mittels Sprung retten - falls der Ballon doch noch reißt.

"Erleichtert bin ich erst, wenn der Felix wieder vor uns steht!", so seine Freundin.

Auch die Nici, Felix Freundin, ist nervös.

Felix war schon als Kind abenteuerlustig.

Der Vater von Felix:" Achterbahn der Gefühle!"

Hoffentlich juckt Felix Nase nicht - denn kratzen könnte er sich noch länger nicht ;)

Der Facebook-Eintrag zum Start auf der "Red Bull Stratos"-Seite hatte binnen kürzester Zeit mehr als 31.000 "likes". Eine halbe Stunde nach dem Start war "Go Felix" war auf Platz 6 der weltweiten Twitter-Charts, "Joe Kittinger" auf Platz 8.

Eva Baumgartner, die Mutter des Salzburgers, hatte Tränen in den Augen, als ihr Sohn in den Himmel stieg.

Baumgartner hat die Armstrong-Linie überwunden.

Seine Aufstiegsrate liegt nun bei ca. 2,6 m/s.

Bald ist Felix auf 19.200 Meter: Jetzt beginnt die Armstrong-Line, ab da verdampfen Körperflüssigkeiten ohne Schutzanzug. Das Blut würde Blasen schlagen....also nicht sehr angenehm.

Seit 15 Uhr sitzt Felix in dieser Kapsel.

Doch selbst wenn nicht, könne das Team von Baumgartner auf alles in der Kapsel - vom Mission Control aus - zugreifen.

Offensichtlich funktioniert in dieser Höhe noch alles.

Jetzt dreht Felix die Messgeräte für den Sauerstoff ab.

Felix wirkt ruhig.

In allen Social Media Netzwerken überschlagen sich die Meldungen, Glückwünsche und Zusprüche an Felix.

Noch 3 km bis zum Armstrong Limit.

Kittinger hat die längste und weiteste Soloballonfahrt absolviert.

Felix ist nun in der Stratosphäre.

Sein Sichtfeld ist sehr eingeschränkt. Mittels Spiegel kann er die Sauerstoffflaschen überprüfen.

Felix befindet sich bereits auf einer Höhe von 15.200 Meter. Die Wärme in den Handschuhen liegt in einem guten Bereich.

Baumgartner und Kittinger checken via Funk alle Werte durch.

Felix ist bereits 42 Minuten unterwegs.

45.000 Fuß/13.716 Meter: Ohne Sauerstoff hat Baumgartner hier nur 15 Sekunden, bis er ohnmächtig wird - diese Höhe hat er bald erreicht.

10.668 Meter: In dieser Höhe fliegen Passagiermaschinen.

Noch 7.000 Meter bis zur "Armstrong line". Ab hier kann es "ungemütlich" werden - sehr höhe Minus Grade. Ab hier verdampfen Körperflüssigkeiten ohne Schutzanzug.

Das Abenteuer hat begonnen.

Ab 38/39.000 Meter könnte Felix die Schwebehöhe erreicht haben. Doch man wird sehen, wie weit er wirklich kommt.

In etwa 2 Stunden könnte Felix oben sein.

Gut, dass Felix extra Sauerstoff mit hat - sonst würde es bei dieser Höhe sehr knapp werden.

"Achte darauf, dass du genug Wasser in dir hast", meint Kittinger.

Weltraumtaugliche HD Kameras befinden sich an Board.

Bald ist er so hoch, wie das Dach der Welt, der Mount Everest.

Der Luftraum über Rosswell ist weiträumig abgesperrt.

7.500 Meter hoch ist Felix bereits. Dort oben ist sicher eine schöne Aussicht.

Die Steiggeschwindigkeit der Kapsel hat sich bereits auf 5,3 m/s verringert.

Erneutes Warten für Felix, bis er ganz oben ist.

Viele Steine sind allen vom Herzen gefallen.

Gerald Baumgartner, der jüngere Bruder von Felix, ist auch sehr erleichtert und wischt sich eine Träne weg.

Der Start kam nun doch um fast 30 Minuten schneller, als erwartet.

Felix: "Mir ist warm, aber sehr angenehm"

Ab dieser Höhe könnte der 43-Jährige im Notfall abspringen.

Felix hat inzwischen die "blauen Zone" erreicht.

"Alles läuft großartig und du bist auf dem Weg ins All!", sagt Joe Kittinger via Funkspruch.

9 Minuten fliegt er bereits - 2,5 Meter Durchmesser hat Felix in der Kapsel Platz.

Felix ist bereits aus der kritischen Phase herausen.

Allerdings bewegt er sich schneller, als erwartet - viell. ist er viel schneller oben, als gedacht.

Felix hat erst 10 Prozent des Weges hinter sich.

Über eine Milliarde Zuseher beobachten gerade dieses Ereignis.

2.200 Meter über Grund befindet sich Felix bereits.

Felix hat gemeint vor DEM Sprung etwas Wichtiges anzukündigen - ist es ein Heiratsantrag, wie schon seit Tagen spekuliert? (Falls ja, hoffen wir alle, dass er den Sprung auch überlebt!)

Doppelt so schnell als geplant. 1000 Meter sind es jetzt schon.

Die Kapsel ist schon 900 Meter über Grund.

Noch ist es nicht sicher für Felix. Die Spannung bleibt. Aber der Ballon sieht gut aus.

Nach den nächsten 600 Meter wäre es für ihn möglich.

Noch gibt es keinen Notausstieg für Felix - die ersten 600 Meter sind sehr kritisch!

Yubel am Platz - wir sind im roten Bereich.

Das Projekt hat sich in die Luft erhoben!

Die Kapsel steigt hoch!

Wenn der Ballon senkrecht über der Kasepl steht wird ausgeklingt.

Die Kapsel wird direkt senkrecht unter den Ballon gebracht.

Der Ballon wurde gelöst - es geht los!

Durch reinen Sauerstoff wird man nicht High - gut zu wissen ;)

Art Tompson, technischer Leiter, gesteht Felix seine Liebe: "Habe ich dir schon gesagt, wie stolz ich auf dich bin? Du machst das alles ganz toll. Du wirst einen tollen Flug haben. Ich liebe dich."

Der Ballon ist fertig aufgeblasen.

Noch 40 Minuten.

Die Tür der Kapsel wird geschlossen!

Der Start darf aber nur erfolgen, wenn der Wind am Boden weniger als 3 km/ h beträgt.

Fragen wie: "Was macht die Überschallgeschwindigkeit mit dem menschlichen Körper? - können so erklärt werden.

Dieses Projekt bringt viele Erkenntnisse für die Raumfahrt. Grenzen des menschlich Möglichen werden so ausgetestet. Neue Raumanzüge und Aufstiegsmöglichkeiten können so entwickelt werden.

"Wir werden das Ziel erreichen", meint ein optimistischer Joe Kittinger.

Felix würde 6 Minuten frei fallen - wird es dazu kommen?

Der Raumanzug ist für Felix selber eine neue Erfahrung - Klaustrophobie ist eines von vielen psychischen Problemen, welches bei den Vorbereitungen mit Baumgartner bearbeit wurde.

Sobald sich die Kapsel dann auf 1.200 Meter befindet, ist Felix auf der sicheren Seite. Bisdahin kann einiges schief gehen.

Alle Systeme werden vor Start doppelt gecheckt.

Weniger als eine Stunde bis es los gehen kann.

Das Füllen des Ballons dauert ca. 55 Minuten.

Das Team hinter Baumgartner ist beim Sprung entscheidend. Runter kommen alle. Doch die komplette Planung ist ein wichtiger Punkt, damit Felix am Leben bleibt.

Das ist schneller als ein Formel1 Rennwagen.

Wenn Felix abspringt, wird er innerhalb von 35 Sekunden auf 1.200 km/h beschleunigen.

Felix atmet seit mehr als 100 Minuten reinen Sauerstoff.

Der Helium Ballon steht wie eine eins.

In der einen Stunde gehen alle die Bullet List durch - Punkte, die zu tun sind, wenn etwas passiert - Felix langweilt sich also nicht.

Start um 18 Uhr MEZ !?

Der Countdown läuft. Noch 1 Stunde und 10 Minuten.

Es gibt keinen Ersatzballon mehr - auf einen weiteren müsste man Monate warten. Entweder findet der Start statt - oder die Fans müssen sehr lange Zeit warten, bis es zu einem neuerlichen Versuch kommt.

Point of no return

Der Ballon wird mit Helium gefüllt, Felix wartet.

Auch der Jetstream (Windböhen in der Höhe) ist zurzeit kein Problem.

Tolle Neuigkeiten: Zurzeit ist (fast) komplette Windstille.

Baumgartner wiegt mit Raumanzug etwa 140 Kilo.

Die medizinische Versorgung wäre gegeben. Interessant ist, wie diese zum Einsatz kommen würde.

Schon wieder starke Winde zwischen 150 und 200 m Höhe.

Noch sind alle zuversichtlich: die Vorbereitungen laufen.

Egal, wie der Sprung ausgeht: Der Ort Rosswell ist bereits jetzt der Gewinner, wegen der enormen öffentlichen Aufmerksamkeit.

Dies ist wichtig, falls die Kommunikation während des Flugs abbricht.

Felix kümmert sich selber um seinen Sauerstoff und Stickstoff.

Felix ist nun bereits seit über eine Stunde in der Kapsel - und wartet.

Aktueller Starttermin: 17:45 MEZ

Baumgartner trägt ein Urinkondom - denn, wenn er in der Schwerelosigkeit ist, würde sich der Urin sonst verselbstständigen.

Mit unbemannten Ballons kann man noch höher steigen, als Baumgarnter heute (vielleicht) erreichen wird. Bemannt ist es nicht weiter möglich.

Der Ballon hat fast die gleiche Höhe wie der Eifelturm.

Der Ballon ist der größte bemannte Ballon der Geschichte.

10 Liter kosten etwa 100 Euro

850.000 Kubikmeter Helium braucht man, damit der Ballon abheben kann.

Spannung pur - für Felix und den Fans...

Felix bleibt in Startposition.

Das Wetter sieht zurzeit gut aus, angeblich soll der Start aber frühestens um 9.30 Ortszeit/17.30 in europ. Zeit, stattfinden.

Felix Baumgartner wartet in der Kapsel. Sein Sonnenvisier hat er bereits geschlossen, denn die Sonne über der Wüste ist bereits sehr stark.

Um neun Uhr (Ortszeit Rosswell) soll eine Entscheidung fallen, ob der Sprung überhaupt stattfindet.

Die Kapsel war bereits bis zu drei Viertel geschlossen.

Schon wieder schlechte Nachrichten: Der Countdown wurde erneut gestoppt. Man möchte auf besseres Wetter warten.

Die Hülle des Ballons wird bereits mit Helium befüllt. Ab diesem Zeitpunkt gibt es kein Zurück mehr - der einmal gefüllte Ballon kann kein zweites Mal verwendet werden. Sollte der Start heute nicht klappen, muss die Crew auf die Fabrikation eines neuen vier bis fünf Wochen warten.

Baumgartner begibt sich in die Kapsel! Er wirkt gut gelaunt, winkt in die Kamera.

Hier sehen Sie den Stratos-Sprung schon jetzt! ... zumindest in der Lego-Version ist der Rekordversuch geglückt!

Anders als seine Mutter bleibt der Extremsportler selbst relaxt: Die Startverzögerung nutzte der 43-Jährige für ein Schläfchen in seinem Wohnwagen am Startgelände. Er soll aber demnächst aufgeweckt werden.

Der Start wurde erneut nach hinten verschoben! Der für ursprünglich um 6.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) geplante Launch soll um 8.45 Uhr Ortszeit (16.45 Uhr MESZ) erfolgen.

Baumgartners Mutter ist heute nervöser als beim ersten Sprungversuch: "Ich habe heute Nacht gar nicht geschlafen", sagte Eva Baumgartner, im "Servus TV"-Interview: "Keine Minute habe ich die Augen zugehabt. Ich hoffe, dass es heute losgeht." Felix Baumgartner senior macht sich indes keine Sorgen mehr. "Mir geht es gut, dem Felix geht es gut", schilderte er.

Die Crew twittert: Der Wind beträgt 13 Knoten an der Spitze des Ballons. Zehn ist das Maximum für einen Launch. Das Team ist optimistisch für einen frühestmöglichen Start um 8 Uhr (Ortszeit, 16 Uhr MESZ).

Mittlerweile trägt der Salzburger seinen Anzug und hat begonnen, reinen Sauerstoff zu atmen. So wird Stickstoff aus seiner Blutbahn eliminiert, der sich in extremer Höhe gefährlich ausdehnt. Ohne Druckanzug und Sauerstoff würde aufgrund der geringen Luftdichte in über 19 Kilometern Höhe das Blut im menschlichen Körper zu kochen beginnen.

Baumgartner ist am Startfeld in Roswell, New Mexico, eingetroffen und mit letzten Checks eingedeckt. Es wird begonnen, den sensiblen Ballon auszubreiten.

Der Starttermin wurde um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben! Der Launch soll nun um 7.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MESZ) erfolgen. Das Team kämpft mit denselben Problemen wie beim Start am Dienstag: "Es ist wie am vergangenen Dienstag, die Winde oberhalb des Ballons", sagte Wetterchef Don Day. Dass Baumgartner am Sonntag abheben kann, liegt seiner Meinung nach bei 70 zu 30.

Das große Risiko bei der Aktion ist der Ballon, der mit einer Gesamtoberfläche von knapp 162.000 Quadratmetern und einer Länge von mehr als 180 Metern der bisher größte je eingesetzte bemannte Ballon ist. Beim Versuch am Dienstag wurde der Ballon aufgrund starker Winde auf den Boden gedrückt und dabei beschädigt. Dem Team bleibt damit nur ein Ersatzballon. Sollte auch dieser kaputt gehen, müsse man für die Fabrikation eines neuen vier bis fünf Wochen warten.

Felix Baumgartner hat die letzten Checks vor dem Sprung erfolgreich absolviert. In genau zweieinhalb Stunden soll er springen!

Eine Sonde wurde in die Atmosphäre losgeschickt, um die Windgeschwindigkeiten in über 30.000 Metern zu messen.

Felix Baumgartner will heute Geschichte schreiben: Joe Kittinger stellte 1060 den Rekord für den längsten freien Fall auf und gab mit der Mission "Excelsior III" den Startschuss für bemannte Weltraumflüge. Chuck Yeager war 1947 der erste Mensch, der die Schallmauer durchbrach.

Das Wetter spielt heute eine entscheidende Rolle: Zwar hat Wetterchef Don Day vorerst sein OK gegeben, gefährlich sind aber die Winde - vor allem auf einer Höhe von 800 Fuß (rund 244 Meter). Das wäre genau an der Spitze des aufgeblasenen Ballons. Genau mit denselben Problem hatte das Team beim letzten Versuch am Dienstag auch zu kämpfen. Zudem gebe es die Gefahr von Jetstreams in großer Höhe. "Wir erwarten gute Bedingungen am Boden, müssen jedoch die Windgeschwindigkeiten in einer Höhe von über 12.000 Metern im Auge behalten", erklärte Day.

Der Countdown zum zweiten Versuch der Mission "Red Bull Stratos" läuft! Wenn das Wetter weiterhin mitspielt wird Baumgartner kurz vor Sonnenaufgang um 6.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MESZ) mit einer Kapsel, gezogen von einem Ballon, in eine Höhe von 36 Kilometer gebracht, um von dort auf die Erde zu springen.


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