Unfall bei Bergrennen Sportmix

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Laber-Tod

Staatsanwaltschaft ermittelt  wegen Laber-Tod

Hans-Peter Labers Auto verunglückte bei 30 km/h (© laber.at)

Hans-Peter Laber
Hans-Peter Labers Auto verunglückte bei 30 km/h
Die Staatsanwaltschaft der friaulischen Stadt Tolmezzo hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung in Zusammenhang mit dem Tod des steirischen Bergrallye-Piloten Hanspeter Laber in die Wege geleitet. Laber ist am Sonntag bei einem Unfall nach dem Bergrennen im friaulischen Verzegnis, rund 60 Kilometer nördlich von Udine, ums Leben gekommen.

Der 52-jährige Gleinstättener rammte bei der gemeinsamen Abfahrt aller Autos nach Ende des eigentlichen Rennens aus noch ungeklärten Gründen die Leitplanke. Der Pilot starb an den Folgen des Unfalls, jede Hilfe kam zu spät, berichtete die Polizei.

Laber, mehrfacher Gewinner des steirischen Bergrallye-Pokals, verunglückte mit seinem Ford Escort Cosworth bei der Rückfahrt ins Tal. Die Leitplanke bohrte sich durch den Innenraum seines Autos. Möglicherweise hat ein Defekt zum Unfall geführt. Die Staatsanwältin von Tolmezzo, Alessandra Burra, leitete eine Untersuchung gegen Unbekannte wegen fahrlässiger Tötung ein. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Labers Tod löste Bestürzung in Italiens Rallye-Szene aus, in der der steirische Pilot bekannt war. "Es war alles perfekt organisiert. Das Wetter war mild. Am Ende des Rennens haben wir dann den absurden Tod unseres Freundes erlebt, mit dem wir so viele Abenteuer geteilt haben. Die Autos fuhren bei einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 30 Stundenkilometer. Jetzt muss die Staatsanwaltschaft die Gründe des Unfalls klären", sagte der Organisator des Rennens in Verzegnis, Giorgio Croce.

APA


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