20. Juli 2009 22:20; Akt: 26.01.2011 17:29 Print

Markus Rogan sucht die Spritzigkeit

Ruhe vor dem Sturm! Am Donnerstag treffen Markus Rogan und Mirna Jukic in Rom (It) ein, kommenden Montag springen unsere Medaillen-Hoffnungen erstmals wettkampfmäßig in den WM-Pool. Während Rogan neun Stunden täglich schläft und auch sechs Tage vor dem ersten WM-Start als Banker jobbt, schottet sich Jukic in Rijeka (Kr) ab.

Fehler gesehen?

Acht bis neun Stunden Schlaf, mehrere Massagen, höchstens 1,5 km Training im Wasser. Dazu Startübungen, Anzug-Tests -und ein paar Stunden Arbeit in der Bank. So schaut Markus Rogans Leben sechs Tage vor den 100-m-Rücken-Vorläufen aus.

Speziell die Anzug-Frage beschäftigt den 20-fachen Medaillengewinner und seinen Trainer Paul Eder. Wir testen Jaked, Arena und Speedo, ich tendiere zum Jaked, verrät Eder. Nur: Von fünf Jaked-Anzügen sind beim Training im Schönbrunner Bad und in der Südstadt drei (!) gerissen.

Ein gewisses Material-Risiko scheint also vorprogrammiert. Eder schätzt seinen Schützling über die 100 m am stärksten ein. Die 200 m werden ein Experiment. Wenn Markus an sich glaubt, ist auch da viel drinnen.

Mirna Jukic feilt mit Bruder Dinko unter der Aufsicht von Papa Zeljko in Rijeka (Kr) an ihrer Form. Donnerstagmittag wird sie über Triest nach Rom fliegen. Am Montag bestreitet die Olympia-Dritte so wie Rogan ihre ersten Vorläufe (100 m Brust).

Paul Eder