Sieg gegen Slowenen

03. Januar 2018 17:55; Akt: 03.01.2018 18:08 Print

Bedene bezwungen! Thiem im Viertelfinale von Doha

Arbeitssieg für Dominic Thiem! Im Achtelfinale von Doha ringt die Nummer fünf der Tennis-Weltrangliste Aljaz Bedene nieder – aber mit viel Mühe.

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Wir blicken in unserer großen Diashow auf die Karriere von Dominic Thiem - Klicken Sie sich durch! Dominic Thiem wurde am 3. September 1993 in Wiener Neustadt geboren. Bild: 2006 beim Generali Bambini Cup Er wuchs in Lichtenwörth auf, einer kleinen Gemeinde 50 Kilometer südlich von Wien. Bild: 2010 Austrian Open in Kitzbühel. Im Alter von sechs Jahren begann Thiem mit dem Tennisspielen. Schon in der Volksschule trainierte er täglich mehrere Stunden. Seine späteren Erfolge sind kein Zufallsprodukt. Bild: 2010 Australian Open Junioren Eine hartnäckige Darmerkrankung hätte Thiem fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Später brach er die Schule ab, um sich ganz auf den Sport konzentrieren zu können. Bild: 2010 Bank Austria Tennis Trophy 2011 gelang ihm der Finaleinzug beim Juniorenwettbewerb der French Open. Das Endspiel verlor er gegen den US-Amerikaner Björn Fratangelo. 2011 schlug der 18-jährige Thiem in Wien Tennis-Legende Thomas Muster in dessen Abschiedsmatch. In der zweiten Runde unterlag er dem Belgier Steve Darcis. In seinem ersten Profijahr 2012 gewann Thiem ITF-Future-Turniere in Tschechien und Marokko. Autogrammjäger hatten Thiem damals schon auf dem Radar. Thiem ist nicht nur im Tennis begabt. An ihm ist ein Fußball-Talent verloren gegangen. Thiem hat auch einen Lieblingsklub. Sein Herz schlägt für den FC Chelsea. Auf diesem Bild ist er 2013 im Pulli mit dem Chelsea-Logo zu sehen. Probleme mit den Weisheitszähnen vermiesten Thiem den Start ins Jahr 2013. Er verpasste das Davis-Cup-Match gegen Kasachstan. Erst im März feierte er sein Comeback und siegte beim Future-Turnier in Kroatien. Thiem besiegte in Kitzbühel Jürgen Melzer und erreichte das Viertelfinale. Dort war gegen Albert Montañés Endstation. Anschließend feierte er seinen ITF-Turniersieg in Este und der Finaleinzug beim Challenger-Turnier in Como. Erstmals gelang ihm der Sprung unter die Top 200 der Welt. Sein Trainer Günter Bresnik war dabei immer an der Seite des Youngsters. 2014 gelang der Durchbruch. Als Qualifikant erreichte Thiem bei den Australian Open die zweite Runde, landete kurz danach in den Top 100. Anschließend folgte in Kitz das erste Finale bei einem ATP-Turnier und bei den US Open das Achtelfinale. In Nizza gewann Thiem 2015 seinen ersten Titel auf der Tour. In Umag ließ er im Juli gleich den zweiten folgen. Ein neuer Look musste her. Der blonde Thiem kletterte die ATP-Weltrangliste empor. 2016 besiegte er in Buenos Aires Rafael Nadal, stieg in die Top 15 der Welt auf. Gegen den Deutschen Alexander Zverev verteidigte er 2016 in Nizza seinen Titel. Ein Duell, das Thiem wohl noch lange begleiten wird. Die beiden gelten als die größten Talente ihrer Generation. Die blonden Haare waren da schon wieder Geschichte. Im Zebra-Outfit stürmte Thiem 2016 ins Halbfinale der French Open, verpasste gegen Novak Djokovic den Finaleinzug. Thiem stieg zur Nummer 7 der Welt auf. Gleich danach besiegte er im Stuttgart-Halbfinale Tennis-Legende Roger Federer, schlug im Finale Philipp Kohlschreiber und gewann als erster Österreicher einen Titel auf Rasen. 2016 erreichte Thiem zum ersten Mal die World Tour Finals. Er schlug Monfils, verlor gegen Djokovic und Raonic. 2017 sicherte sich Thiem in Rio de Janeiro seinen achten Titel. In Paris und Rom erreichte er jeweils das Halbfinale, in Madrid und Barcelona das Finale - beide Male schlug ihn ein Nadal in Überform. Trotz eines Durchhängers gegen Saisonende rückte Thiem auf Rang vier der ATP-Weltrangliste vor und qualifizierte sich souverän für das ATP-Saisonfinale. Im November kam heraus, dass Thiem mit Tennis-Kollegin Kristina Mladenovic zusammen ist.

Das Leben von Dominic Thiem in Bildern

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Dominic Thiem steht im Viertelfinale von Doha! In einem hart umkämpften Spiel setzte sich die Nummer fünf der Tennis-Weltrangliste gegen Aljaz Bedene aus Slowenien in 1:46:51 Stunden mit 7:5, 6:4 durch.

Freude nach harter Arbeit

"Das war ein enges Match", schnaufte Thiem durch. "Der erste Satz hat gut begonnen, im zweiten Durchgang habe ich viele Chancen nicht genützt. Am Ende bin ich aber zufrieden. Am Aufschlag und den Returns muss ich noch arbeiten, aber es fühlt sich schon ganz gut an."

Slowene mit Kampfgeist

Tatsächlich hatte Thiem im ersten Satz im ersten Game Mühe, breakte dann zum 3:1, kassiert aber noch das Re-Break. Beim Stand von 6:5 gelang ihm im entscheidenden Moment erneut das Break – 7:5. Doch auch im zweiten Durchgang zeigte der Slowene großen Kampfgeist und bereitete Thiem viel Mühe. Am Ende reichte ein weiteres Break zum Entscheidenden 6:4.

Wer wird der Gegner?

Sein Gegner im Kampf um den Halbfinal-Einzug ist entweder Stefanos Tsitsipas aus Griechenland oder Richard Gasquet. Sollte es der 19-jährige Grieche werden, wird es das erste Duell der beiden auf der ATP-Tour. Gegen Gasquet wäre es das Wiedersehen mit einem Angstgegner. Der Franzose hat beide bisherigen Duelle gewonnen. Zuletzt siegte er in der Wiener Stadthalle mit 4:6, 7:5, 6:1

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(heute.at)

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