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07. Mai 2018 18:55; Akt: 07.05.2018 19:27 Print

Deal fix! Das ist der neue Coach der Vienna Capitals

Die Vienna Capitals haben einen neuen Trainer gefunden! Dave Cameron soll die Wiener Eishockey-Cracks wieder ganz nach oben führen. "Heute" hat die Details.

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"Heute" weiß, wie viel unsere heimischen Sportstars im Jahr 2017 verdienten. Das folgende Ranking ist nach dem Stundenlohn der Athleten gereiht. Marcel Hirscher (Ski) Stundenlohn: 3,5 Millionen Euro Jahresverdienst: 3 Mio. Euro Der Salzburger fuhr im Jahr 2017 50 Minuten lang Rennen und triumphierte dabei neun Mal. David Alaba (Fußball) Stundenlohn: 215.482 Euro Jahresverdienst: 13 Millionen Euro Der Wiener spielte 2017 insgesamt 3.620 Minuten für seinen Klub Bayern München und die ÖFB-Nationalmannschaft. Jakob Pöltl (Basketball) Stundenlohn: 138.554 Euro Jahresverdienst: 2,3 Millionen Euro Der 21-Jährige in Diensten des NBA-Klubs Toronto Raptors machte in der laufenden Saison bis jetzt 205 Punkte. Marko Arnautovic (Fußball) Stundenlohn: 137.228 Euro Jahresverdienst: 7 Millionen Euro Der West-Ham-Legionär hält in der laufenden Spielzeit bei zwei Toren und zwei Vorlagen. Thomas Vanek (Eishockey) Stundenlohn: 105.046 Euro Jahresverdienst: 1,8 Millionen Euro Der Steirer stand insgesamt 17 Stunden auf dem Eis. Seine Bilanz: 22 Scorerpunkte Dominic Thiem (Tennis) Stundenlohn: 33.696 Euro Jahresverdienst: 5,5 Millionen Euro Der Niederösterreicher drosch auf dem Court 161 Stunden lang auf die Bälle ein und gewann 2017 das ATP-Turnier in Rio. Bernd Wiesberger (Golf) Stundenlohn: 6.803 Euro Jahresverdienst: 2 Millionen Euro Die Nummer 39 der Golf-Welt trat 2017 bei 27 Turnieren an. Mensur Suljovic (Darts) Stundenlohn: 4.539 Euro Jahresverdienst: 300.000 Euro Der beste Darts-Spieler des Landes kann sein Preisgeld bei der laufenden WM aber noch gehörig aufstocken. Valentin Pfeil (Marathon) Stundenlohn: 250 Euro Jahresverdienst: geschätzte 50.000 Euro Der Steyrer spulte 2017 unglaubliche 7.000 Kilometer im Training ab. 200 Kilometer lief er in Wettkämpfen, sein reines Preisgeld dabei belief sich gerade einmal auf 200 Euro.

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Die Vienna Capitals haben einen neuen Trainer – und er bringt jede Menge Erfahrung auf Top-Niveau nach Kagran. Dave Cameron wird kommende Saison die Wiener Eishockey-Cracks coachen. Der 59-jährige Kanadier bestritt in seiner aktiven Zeit 168 Spiele in der NHL, arbeitete von 2014 bis 2016 als Cheftrainer bei den Ottawa Senators und war zuletzt Assistenzcoach bei den Calgary Flames. Mit dem kanadischen Nationalteam holte er 2016 als Assistant Coach den WM-Titel.

Europa-Job

"Es ist eine tolle Stadt, und der Klub ist auch super. Hier geht es um Erfolg, ich bin froh, ein Teil des Teams zu sein", freut sich Cameron auf seine neue Aufgabe. "Ich habe in Kanada zuletzt daran gearbeitet, Talente für die Spitze zu formen. Jetzt wollte ich einige Zeit in Europa verbringen", erklärt er seinen Wechsel zu den Caps.

Hohe Ziele

Dort tritt er in große Fußstapfen. Serge Aubin führte die Wiener in der Saison 2016/17 zum Meistertitel, vergangene Saison war im Play-off-Halbfinale Schluss. Aubin wechselte im Anschluss in die Schweiz zu den ZSC Lions. "Ich bin eine Wettkampf-Person und weiß, dass die Caps in den letzten zwei Jahren tolle Saisonen hatten. Ich will daran anknüpfen", meint Cameron.

Hart, aber fair

Auf die Cracks wird kommende Saison harte Arbeit zukommen. "Ich fordere viel von den Spielern, bin aber fair", meint der neue Coach. Die Förderung von Talenten liegt ihm sehr am Herzen: "Mein Job ist es, Spieler zu entwickeln. Das ist auch dem Team wichtig, wir wollen Spieler aus der Jugend ganz nach oben bringen."

Speed gefordert

Die Fans sollen kommende Saison attraktive Spiele zu sehen bekommen. Cameron will eine klare Linie vorgeben. Die heißt: Geschwindigkeit: "Beim Hockey kommt es in allen Ligen auf Speed an. So gewinnt man Spiele. Ich glaube, dass die Spieler das auch so wollen. Wir wollen ein Spiel entwickeln, das man auch gerne als Fan sieht."

Boss erfreut

Caps-Präsident Hans Schmid freut sich über das Engagement des Kanadiers: "„Mit Dave Cameron ist es uns gelungen einen echten Top-Mann aus der besten Liga der Welt zu verpflichten. Das zeigt auch, dass die Vienna Capitals in Europa als erstklassige Adresse gelten. Dave passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er hat nicht nur Erfahrung als Head-Coach in der NHL, sondern machte sich ebenfalls mit der Entwicklung von Talenten einen Namen. Dave wird auch unseren Silver Capitals-Nachwuchs-Coaches wichtige Impulse geben und ihnen mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Wir freuen uns sehr, dass er die Vienna Capitals als seine erste Station in Europa gewählt hat."


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(heute.at)

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