Eishockey-Play-off

13. März 2018 21:28; Akt: 13.03.2018 22:55 Print

Krimi gegen Innsbruck! Caps haben "Matchpuck"

Hochspannung im Eishockey-Play-off! Die Vienna Capitals stellen die Weichen gegen Innsbruck auf Halbfinale. Für die Fans gab es einen Eishockey-Krimi.

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"Heute" weiß, wie viel unsere heimischen Sportstars im Jahr 2017 verdienten. Das folgende Ranking ist nach dem Stundenlohn der Athleten gereiht. Marcel Hirscher (Ski) Stundenlohn: 3,5 Millionen Euro Jahresverdienst: 3 Mio. Euro Der Salzburger fuhr im Jahr 2017 50 Minuten lang Rennen und triumphierte dabei neun Mal. David Alaba (Fußball) Stundenlohn: 215.482 Euro Jahresverdienst: 13 Millionen Euro Der Wiener spielte 2017 insgesamt 3.620 Minuten für seinen Klub Bayern München und die ÖFB-Nationalmannschaft. Jakob Pöltl (Basketball) Stundenlohn: 138.554 Euro Jahresverdienst: 2,3 Millionen Euro Der 21-Jährige in Diensten des NBA-Klubs Toronto Raptors machte in der laufenden Saison bis jetzt 205 Punkte. Marko Arnautovic (Fußball) Stundenlohn: 137.228 Euro Jahresverdienst: 7 Millionen Euro Der West-Ham-Legionär hält in der laufenden Spielzeit bei zwei Toren und zwei Vorlagen. Thomas Vanek (Eishockey) Stundenlohn: 105.046 Euro Jahresverdienst: 1,8 Millionen Euro Der Steirer stand insgesamt 17 Stunden auf dem Eis. Seine Bilanz: 22 Scorerpunkte Dominic Thiem (Tennis) Stundenlohn: 33.696 Euro Jahresverdienst: 5,5 Millionen Euro Der Niederösterreicher drosch auf dem Court 161 Stunden lang auf die Bälle ein und gewann 2017 das ATP-Turnier in Rio. Bernd Wiesberger (Golf) Stundenlohn: 6.803 Euro Jahresverdienst: 2 Millionen Euro Die Nummer 39 der Golf-Welt trat 2017 bei 27 Turnieren an. Mensur Suljovic (Darts) Stundenlohn: 4.539 Euro Jahresverdienst: 300.000 Euro Der beste Darts-Spieler des Landes kann sein Preisgeld bei der laufenden WM aber noch gehörig aufstocken. Valentin Pfeil (Marathon) Stundenlohn: 250 Euro Jahresverdienst: geschätzte 50.000 Euro Der Steyrer spulte 2017 unglaubliche 7.000 Kilometer im Training ab. 200 Kilometer lief er in Wettkämpfen, sein reines Preisgeld dabei belief sich gerade einmal auf 200 Euro.

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Was für ein Spiel in der Albert-Schultz-Halle! Die Vienna Capitals setzten sich im dritten Duell der Viertelfinal-Serie gegen Innsbruck vor 4.450 Fans mit 4:3 in der Overtime durch. Im "Best of Seven" steht es damit 3:0, die Wiener Eishockey-Cracks haben am Freitag auswärts den ersten "Matchpuck" gegen die Haie. Der war aber hart erarbeitet.

Hart umkämpft

Zwei Mal liefen die Caps auf dem heimischen Eis gegen die Tiroler einem Rückstand hinterher. Dabei verlief zunächst alles nach Plan: Nödl sorgte für das 1:0 (13.), doch dann ein Doppelschlag der Gäste: Yogan (19.) und Clark (23.) stellte auf 2:1 aus Sicht der Innsbrucker. Klubertanz glich in Unterzahl aus (40.), doch im Schlussdrittel ein brutaler Stimmungsdämpfer in der Halle: Wahl (51.) mit der erneuten Führung für die Haie – 3:2. Die Caps ließen ihrem Gegner 51 Sekunden Zeit zum Jubel. Dann drehten die Hausherren die Partie: McKiernan (51.) und erneut Nödl (64.) in der Overtime sorgten für den Sieg.

Matchpuck in Innsbruck

"Meine Jungs sind fokussiert geblieben und haben im richtigen Augenblick den entscheidenden Spielzug erfolgreich vollendet", freute sich Caps-Coach Serge Aubin. Nach der emotionalen Partie (Raufereien bei nahezu jeder Unterbrechung, 26 Strafminuten, eine zerbrochene Plexiglas-Scheibe im ersten Drittel) haben die Caps die Chance, wie in der Vorsaison mit einer "weißen Weste" ins Play-off-Halbfinale einzuziehen. Am Freitag (19.15 Uhr) steigt Spiel vier in Innsbruck. Siegen die Wiener dort, ist der Aufstieg fix.

Die weiteren Ergebnisse: Linz – Zagreb 8:2 (Best of Seven: 1:2), Salzburg – Dornbirn 5:4 (Best of Seven: 3:0), KAC – Bozen 2:1 n.P. (Best of Seven: 2:1)


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(heute.at)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 14.03.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Chance mehr!

    Die Caps werden es doch schaffen aus den restlichen vier Spielen einmal zu gewinnen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 14.03.2018 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Chance mehr!

    Die Caps werden es doch schaffen aus den restlichen vier Spielen einmal zu gewinnen.