40 Bewerber

10. September 2017 09:55; Akt: 10.09.2017 10:21 Print

Neue Strecken: Formel 1 plant Kalender-Revolution

Die PS-Königsklasse steht vor großen Veränderungen! Die Formel-1-Bosse planen mehr Rennen – und eine "Block-Aufteilung" nach Kontinenten.

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Wie sieht die Zukunft der Formel 1 aus? Zuschauerschwund, komplizierte Motoren – Kritiker sehen für die Motorsport-Königsklasse keine große Zukunft. Die Formel-1-Bosse sehen das natürlich anders – und belegen das auch mit Zahlen. Bei Liberty Media sollen sich 40 Streckenbetreiber gemeldet haben. Sie wollen in den Formel-1-Kalender aufgenommen werden. "Das ist extrem ermutigend", meint Marktingchef Sean Bratches. Er erklärt: 2018 wird mit 21 WM-Läufen die Rekordmarke aus dem Vorjahr egalisiert. Und in der Zukunft könnte es noch weitere Rennen geben.

Kontinente statt Globus

Aktuell liegt das mit den Teams vereinbarte Limit bei 25 Rennen. Grund dafür ist die komplizierte Logistik und die Belastung für Piloten und Teams, die das ganze Jahr über rund um den Erdball jetten müssen. Laut Bratches soll dieses Problem allerdings bald der Vergangenheit angehören. "Derzeit springen wir ohne durchdachten Sinn über den ganzen Globus", stellt er fest. In Zukunft sollen die Rennen in einen "Europa-Block", einem "Asien-Block" und einem "Amerika-Block" gegliedert werden. "Man kann einem Fan sagen, dass er in den kommenden zwei oder drei Monaten früh aufstehen muss, um die Rennen zu sehen", meint Bratches.

Nicht aus der Retorte

Außerdem sollen Retorten-Kurse weitab von Metropolen oder in Wüsten bald der Vergangenheit angehören. "Wir werden eine Aufteilung zwischen Stadtrennen, historischen Strecken und neu gebauten Kursen haben. Wir lieben alle unsere Kinder, aber wenn wir auf die regionale Aufteilung schauen, werden einige herausfallen und einige hinzukommen. Wir wollen die Möglichkeiten maximieren."

(gr)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • opachello am 10.09.2017 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Neubeginn mit geringem Aufwand

    Die F1 liegt bereits in der Intensivstation. Wen interessieren die Boxengesteuerten Hampelmännchen? Entwicklungsfördernd wären Rennen mit Serienfahrzeugen. Für jede Rennstrecke abwechselnd eine Marke. Kein Boxenfunk, kein Strippenziehen. Eine echte Fahrermeisterschaft.

Die neusten Leser-Kommentare

  • opachello am 10.09.2017 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Neubeginn mit geringem Aufwand

    Die F1 liegt bereits in der Intensivstation. Wen interessieren die Boxengesteuerten Hampelmännchen? Entwicklungsfördernd wären Rennen mit Serienfahrzeugen. Für jede Rennstrecke abwechselnd eine Marke. Kein Boxenfunk, kein Strippenziehen. Eine echte Fahrermeisterschaft.

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